Am vergangenen Samstag drehte sich im Grünen Zoo Wuppertal alles um den Feuersalamander. Bei einem informativen und unterhaltsamen Programm rund um den Schutz dieser gefährdeten heimischen Tierart kamen sowohl große als auch kleine Gäste auf ihre Kosten.
Bei Führungen durch das Terrarium sowie an verschiedenen Informationsständen konnten die Besucherinnen und Besucher Interessantes über die Lebensweise und die Bedrohung der Feuersalamander erfahren.
Studierende des Fachbereichs Zoologie der Bergische Universität Wuppertal klärten über den aus Asien eingeschleppten Hautpilz Bsal auf, der die Gesundheit der Amphibien bedroht, und zeigten, wie jeder Einzelne zum Schutz beitragen kann.
Kreative Bastelfans konnten aus einfachen Wäscheklammern eigene kleine Feuersalamander gestalten und als Andenken mit nach Hause nehmen. Auch beim Kinderschminken war der Feuersalamander an diesem Tag ein beliebtes Motiv. Ehrenamtliche des Zoo-Vereins Wuppertal unterstützten an den Ständen.
Neben der Wissensvermittlung war ein besonderes Ziel des Tages, das LARS-Projekt (Lokaler Amphibien- und Reptilienschutz) durch Spenden zu unterstützen. Dieses setzt sich mit verschiedenen Partnern, darunter NABU, BUND, die Bergische Universität Wuppertal und die Kalkwerke Oetelshofen, für den Schutz der regionalen Amphibienpopulation ein. Insgesamt kamen 430 Euro für diesen Zweck zusammen. Darüber hinaus wird das LARS-Projekt auch durch den Naturschutzeuro unterstützt – eine freiwillige Spende, die Besucherinnen und Besucher zusätzlich zum Eintritt entrichten können.
Zum Schluss blieb noch eine interessante Frage offen: Der kleine Theo wollte nämlich wissen, warum Feuersalamander eigentlich Feuersalamander heißen. Wie versprochen hier nun die Antwort: Der Name geht auf einen alten Aberglauben zurück. Früher glaubten die Menschen, das Hautsekret der Feuersalamander könne Feuer löschen. Deshalb wurden die Tiere bei einem Brand sogar in die Flammen geworfen. Zum Glück gehören diese Zeiten der Vergangenheit an, der Feuersalamander braucht unseren Schutz jedoch heute mehr denn je.