Gemeinsam mit der Feuerwehr Wuppertal und Mitgliedern des Zoo-Vereins trainierte der Zoo heute den Ernstfall eines Tierausbruchs. Feuerwehr und Zoo-Verein übernahmen diesmal dabei die Rollen der ausgebrochenen Tiere sowie der Besucherinnen und Besucher, während das Team des Zoos die Abläufe probte, um die „Tiere“ sicher in ihre Anlagen zurück zu bringen.
Solche Übungen finden regelmäßig statt, um realistische Abläufe zu simulieren und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu optimieren. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts im Zoo und helfen dabei, im Notfall schnell, koordiniert und professionell zu handeln. Hierbei macht es einen großen Unterschied, ob es sich bei dem ausgebrochenen Tier um einen Löwen, ein Rentier oder einen Pinguin handelt. Ziel ist es zunächst das Tier mit geeigneten Mitteln, beispielsweise mit Fangnetzen oder Betäubungsgewehren zu sichern, während die Besucher und Besucherinnen evakuiert werden. Im Anschluss soll das Tier dann möglichst schonend und sicher zurück auf die jeweilige Anlage gebracht werden.
Während der heutigen Übung wurden von Beobachtern bestehend aus Mitgliedern der der Zooleitung Notizen gemacht. Die Ergebnisse werden im Anschluss ausgewertet und mit dem gesamten Team des Zoos besprochen. So können Abläufe optimiert und etwaige Schwachstellen für die Zukunft behoben werden.
Der Zoo dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und allen Zoo-Gästen für ihr Verständnis!