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Der Grüne Zoo Wuppertal

Der Esels- und der Königspinguin

Der Lebensraum der Pinguine ist durch den Klimawandel und die Überfischung der Meere stark bedroht.

Esels- und Königspinguin

Als Wappentier des Grünen Zoo Wuppertal ist der Königspinguin (Aptenodytes patagonicus) natürlich ein ganz besonderer Zoobewohner.

Rund die Hälfte der charismatischen Königspinguine sind eigene Nachzuchten und leben in einer der größten und modernsten Pinguinanlage Europas. Die Besucher können einen 15 Meter langen Acrylglastunnel begehen und unter die schwimmenden Pinguine „hindurchtauchen“. Das gemeinsame Treiben der Königs- und Eselspinguinen kann aber auch an Land beobachtet werden: auf der Anlage tummeln sich die Pinguine und genießen unter subantarktischen Klimabedingungen ihre spezielle „Pinguin-Schneekanone“.


Unterstützung für den Antarctic Research Trust

Im Südwest-Atlantik und an den Küsten Südamerikas setzt sich der Antarctic Research Trust (ART) über Forschungs- und Naturschutzprojekte für den Schutz der Pinguine ein.

Ihre Bestände sind nicht nur durch die Klimaerwärmung bedroht – ein wichtiger Schwerpunkt des ART ist daher die Forschung über die Ernährungsökologie von Pinguinen: denn auch die Fischerei, Umweltverschmutzung oder Ölpest-Havarien lassen die Pinguin-Populationen seit Jahren weiter sinken.


Mit Hilfe von Satellitensendern ermitteln die Forscher zum Beispiel auch die Wanderungen der Tiere: Wohin schwimmen sie zur Nahrungsaufnahme? Wie tief tauchen sie? Die gesammelten Erkenntnisse teilt der Antartic Reserach Trust mit Umweltorganisationen und verantwortlichen Regierungen. Die Hoffnung: die erfassten Daten sollen möglichst dem Schutz der Pinguine dienen und für entsprechende Vereinbarungen und Gesetzte genutzt werden.

Dank der Unterstützung des Zoo-Verein Wuppertal e.V. und vielen anderen Spendern konnte der ART im Süden der Falklandinseln außerdem kleinere Inseln erwerben. Die Inseln werden nicht bewohnt oder bewirtschaftet und sie sind unter dauerhaften Schutz gestellt. Die so entstandenen Naturschutzgebiete sind nicht nur ein Rückzugsgebiet für die Pinguine. Auch die ursprüngliche Flora und Fauna konnte sich wieder erholen und auf der Insel „Sea Lion Easterly“ befindet sich mittlerweile sogar die zweitgrößte See-Elefantenkolonie der Falklandinseln.

Das Engagement der Royal Zoological Society of Scotland

Die Royal Zoological Society of Scotland (RZSS) ist eine bedeutende Naturschutzorganisation.

Auch die RZSS setzt sich auf den Falklandinseln und im Südatlantik für den Schutz der Pinguine ein. Die RZSS ist nicht nur eine der wichtigsten Naturschutzorganisationen Schottlands – in der schottischen Hauptstadt Edinburgh leitet sie außerdem den Edinburgh Zoo und den Highland Wildlife Park. Dem Edingburgh Zoo ist es gelungen, weltweit die größte Zuchtgruppe von Eselspinguinen (Pygoscelis papua) aufzubauen – von dort stammen auch die Wuppertaler Esels- und Königspinguine.

In der vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. aufwendig gebauten Pinguinanlage können die Eselspinguine sowohl im Wasser als auch an Land beobachtet werden. Die naturnahen Kunstfelsformationen wurden den Anforderungen der Pinguine angepasst – schließlich bewegen sie sich an Land gemächlicher fort als im Wasser. Modernste Belüftungs-, Kühl- und Entkeimungstechniken sorgen für das richtige subantarktische Klima, um der Haltung dieser empfindlichen Vögel gerecht zu werden.

Verbreitungskarte Königspinguin
Verbreitungskarte Eselspinguin

Die Weltnaturschutzunion stuft beide Pinguinarten als nicht gefährdet ein.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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