Fast fünf Kilometer Nordbahntrasse sind fertig

Oberbürgermeister Jung, Stadtdirektor Slawig und Vertreter der Wuppertal Bewegung und der Stadtverwaltung beim Gang über das fertige Trassenstück.
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Mit dem Aufbringen der Asphaltfeinschicht zwischen dem Ottenbrucher Bahnhof und dem ehemaligen Haltepunkt Ostersbaum / Lantert wurde jetzt eine Lücke beim Projekt Nordbahntrasse im innerstädtischen Bauabschnitt geschlossen.

Auch wenn die Tunnel Dorrenberg und Engelnberg aufgrund von noch notwendigen Restarbeiten noch nicht durchgängig freigegeben werden können, ist ein weiterer Meilenstein im Trassenausbau erreicht.

Zusammen mit dem am 5. Juni 2010 von der Wuppertalbewegung zur Verfügung gestellten Teilstück bis zur Buchenstraße auf dem Rott sind nun knapp fünf Kilometer Nordbahntrasse nutzbar.

Allerdings ist die Trasse weiterhin noch in vielen Teilen Baustelle und es muss auch künftig noch mit Bautätigkeiten in den nun der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellten Bereichen gerechnet werden. Ferner müssen und können gerade im Winterhalbjahr Arbeiten am Baum- und Grünbestand durchgeführt werden, was immer wieder kurzzeitige Sperrungen nötig macht.

Die jetzt fertig gestellten Trassenabschnitte wurden, wie im gesamten innerstädtischen Bereich von Haltepunkt Dorp / Tunnel Ottenbruch bis Wichlinghausen geplant, in einer Breite von sechs Metern ausgebaut. Davon sind vier Meter für Radfahrer und Inliner in Asphalt ausgeführt und zwei Meter für Fußgänger gepflastert. Die Pflasterarbeiten, sowie die Randsteinsetzungen, erfolgten durch Mitarbeiter des Wichernhauses. Diese haben auch in der letzten Woche damit begonnen, den Zugang, sowie einen Rastplatz im Bereich Dorrenberg zu pflastern.

An den Brücken Wüstenhofer - und Uellendahler Straße sind noch Sanierungs- und Abdichtungsarbeiten notwendig.

Die Tunnelbeleuchtung kann aufgrund der aus Artenschutzgründen erforderlichen Sperrzeit (von Oktober bis März) erst ab April 2013 installiert werden; spätestens dann werden die ersten fünf Trassenkilometer durchgehend beleuchtet.

Im kommenden Jahr soll die Nordbahntrasse auf elf Kilometer wachsen, dann werden als nächstes die Abschnitte ehemaliger Haltepunkt Dorp bis Vohwinkel; ab April auch die Tunnel Dorp und der Rotter Tunnel und das große, stadtbildprägende 280 Metern lange und höchste Viadukt der Trasse am Steinweg saniert. Die Umsetzung des Gesamtprojektes befindet sich im Zeitplan. Die durchgängige Benutzbarkeit soll im Innenstadtbereich inklusive dem Abschnitt von Dorp bis Vohwinkel bis Ende 2013 und in den restlichen Außenbereichen inklusive Tunnel Schee in Richtung Sprockhövel/Hattingen bis Ende 2014 durchgehend gewährleistet werden.

02.11.2012