"Auf, ihr Brüder": Adolph Kolping und der Gesellenverein

Skulptur vor dem Engelshaus mit ineinander verschränkten Händen
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Das Historische Zentrum zeigt vom 15. August bis zum 1. September 2013 die Ausstellung "Auf, ihr Brüder, reicht die Hand…"- Adolph Kolping und der Gesellenverein.

Kolping

Der 1813 in Kerpen geborene Adolph Kolping hatte das Schuhmacherhandwerk gelernt und kannte die Nöte der wandernden Gesellen. 1845 zum Priester geweiht, kam er in die "Diaspora" in das protestantische Elberfeld.

 

Hier traf er eine soziale Situation, die er bereits aus Köln als Geselle kannte. Die Gewerbefreiheit und der harte Konkurrenzkampf, verbunden mit den miserablen Wohnverhältnissen, ließen die jungen Männer moralisch verwahrlosen. Mit der Idee eines Gesellenvereins als sozialem Bund gab er ihnen Hoffnung auf ein sinnerfülltes Leben.

 

Die Ausstellung "Auf, ihr Brüder, reicht die Hand" zeigt Adolph Kolping in seiner Zeit als Kaplan in Elberfeld. Sie stellt den Theologen Kolping dar und beschreibt sein Verhältnis zu Johann Gregor Breuer, dem Gründer des Gesellenvereins.

 

Herausragende Dokumente in der Ausstellung sind die Originalbriefe Kolpings aus dem Jahr 1848, die die bayerische Staatsbibliothek München für die Wuppertaler Ausstellung geliehen hat.

Vernissage und Lesung

Die Ausstellung in Kooperation mit dem Kolpingwerk Deutschland in der Remise des Historischen Zentrums wird am Donnerstag, 15. August, um 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 1. September zu sehen.

 

Am Sonntag, 25. August, findet um 18 Uhr eine Führung und Lesung zu Adolph Kolping und Friedrich Engels statt: "An den Ufern der Wupper weilen keine Grazien und keine Musen" mit Reiner Rhefus und Heike Ising-Alms.

06.08.2013
 
 

Historisches Zentrum

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Einladung ...

... zur Vernissage am 15. August