Kostenloser Service: Fahrdienst neu aufgestellt

Fast 37.000 Menschen in Wuppertal sind schwerbehindert. Für diejenigen unter ihnen, die so stark gehbehindert sind, dass sie auch mit Hilfe Dritter nicht mehr in Taxen oder andere Fahrzeuge einsteigen können, gibt es seit den 70er Jahren den Fahrdienst der Stadt. Jetzt hat die Stadt das Angebot mit einem neuen Partner neu aufgestellt.

Der Fahrdienst ermöglicht es gehbehinderten Menschen, private Termine innerhalb der Stadt mit dem Fahrdienst erreichen. Das Ziel: Auch Menschen mit einer Geh-Einschränkungen sollen mobil sein und so ihre sozialen Kontakte pflegen können.  

 

Seit Sommer diesen Jahres organisiert die Stadt den Fahrdienst in Zusammenarbeit mit der Firma Sonnenschein. "Es ist unser ausdrückliches Anliegen, Menschen mit Handicap am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Wir haben Wert darauf gelegt, den Teilnehmern den Fahrdienst weiterhin kostenfrei anbieten zu können," so Dr. Stefan Kühn, Geschäftsbereichsleiter für Soziales, Jugend und Integration. "Wir haben mit der Firma Sonnenschein einen kompetenten Kooperationspartner gewinnen können, der Menschen mit starken Gehbeeinträchtigungen in unserer Stadt zuverlässig zu privaten Terminen transportiert."

 

Dies geschieht nach den Vorschriften der einschlägigen DIN-Norm, wie Harald Böning, Geschäftsführer der Firma Sonnenschein Personenbeförderung GmbH, erklärt. "Darüber hinaus wird unser Personal regelmäßig geschult, nimmt an externen Seminaren, Trainingsprogrammen sowie wöchentlichen internen Unterweisungen teil. Ein besonderes Augenmerk wird hier neben Sicherheitsaspekten auch auf den Umgang mit unseren Fahrgästen gelegt."

 

Der Behindertenfahrdienst steht all den gehbehinderten Bürgern zur Verfügung, die auch mit Hilfskräften nicht mehr in der Lage sind, ein Taxi zu nutzen. Sie können im Ressort Soziales ein Antragsformular anfordern, das vom Arzt ausgefüllt werden muss. Bis zu acht Mal im Monat können so Fahrten im Stadtgebiet unternommen werden, die nicht zum Arzt oder zur Tagespflege gehen. Dazu gehören zum Beispiel Verwandtenbesuche, aber auch Konzerte, Ausflüge in Naherholungsgebiete oder die Innenstadt.

03.12.2013
 

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