Sirenen werden getestet

Eine Dachsirene
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Auch in diesem Jahr gibt es in Wuppertal wieder einen Probealarm: Am Freitag, 6. Dezember, 10 Uhr, testet die Feuerwehr die Sirenen des Bevölkerungswarnsystems.

Zunächst ertönen nacheinander drei Signale: Der einminütige Dauerton zu Beginn bedeutet "Entwarnung" - keine Gefahr. Dann folgt das Signal zur "Warnung der Bevölkerung", ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall bedeutet das: Radio einschalten und auf weitere Informationen achten, Gebäude aufsuchen, Türen und Fenster schließen, Nachbarn informieren. Nach etwa zehn Minuten endet der Test mit dem einminütigen Dauerton zur Entwarnung. Seit 2011 gibt es in Wuppertal wieder Hochleistungssirenen an 15 Schwerpunktstandorten, nachdem in den neunziger Jahren die alten "Luftschutzsirenen" abgebaut worden waren. Später waren die Experten jedoch zu der Erkenntnis gelangt, - nicht zuletzt durch mehrere Großbrand-Ereignisse -, dass Sirenen nicht allein durch Lautsprecherfahrzeuge zu ersetzen sind.

 

Mit ihrem durchdringenden Warnton sind Sirenen besonders bei Nacht geeignet, die Bevölkerung zu wecken und vor herannahenden Gefahren zu warnen. Neben den 15 festen Sirenen-Standorten in Wuppertal verfügt die Stadt auch über sechs mobile Geräte, weitere drei stellt die Feuerwehr Solingen bei Bedarf zur Verfügung. In den Stadtteilen, die noch nicht ausreichend versorgt sind, würden im Ernstfall mehrere mobile Geräte zusammengezogen.

Eine Abbildung der im Text beschriebenen Sirenensignale
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05.12.2013
 

Feuerwehr