Langerfelder Anlagen: Rückepferde im Einsatz

Ein Rückepferd zieht im Wald einen Baumstamm an den nächsten Weg (Aufnahme von 2012).
+
Sie schonen den Boden und kommen auch dahin, wo es keine Wege gibt: In Wuppertals Wäldern sind wieder Rückepferde im Einsatz. Seit Ende November durchforsten die städtischen Forstexperten zur Pflege den Stadtwald Langerfelder Anlagen.

Bezirksförster Martin Kiefer hat kranke oder geschädigte Bäume markiert. Sie werden entnommen, so dass die kräftigsten und gesundesten Exemplare genügend Raum bekommen, um eine vitale Krone ausbilden zu können.

Für Fällungen und Transport ist eine Fachfirma zuständig. Da manche Waldbestände ohne Fahrwege sind, wird der Holzrücker die abgesägten Baumstämme  besonders bodenschonend mit seinen Rückepferden an die Fahrwege ziehen. 

 

Die städtische Forstverwaltung weist darauf hin, dass nach Landesforstgesetz Waldbereiche, in denen Bäume gefällt werden, nicht betreten werden dürfen. Dies gilt auch für die Wege und dient der Sicherheit der Besucher.

 

Wird gefällt, müssen alle mindestens fünfzig Meter Sicherheitsabstand von den sägenden Waldarbeitern einhalten. Umstürzende Bäume oder fortgeschleuderte Äste bedeuten Lebensgefahr! Die gefährlichen Bereiche werden mit rot-weißem Band abgesperrt.

06.12.2013