Schonzeit: Hecken ab 1. März nicht mehr schneiden

eine Hecke
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Nur noch bis Donnerstag, 28. Februar, dürfen Hecken, Gebüsche, lebende Zäune (etwa von Efeu bewachsene Hauswände) und Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzter Flächen stehen, geschnitten werden. Ab dem 1. März sind nur noch Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des jährlichen Zuwachses und aus Gründen der Verkehrssicherheit erlaubt. Die Schonzeit geht bis zum 30. September. Gesetzliche Grundlage ist das Bundesnaturschutzgesetz.

Die Schonzeit gilt vor allem dem Grundschutz wilder Tiere und Pflanzen.
Hecken sind Nist-, Rückzugs- und Durchzugsort sowie Nahrungsraum. Werden Pflanzen von Vögeln häufig angeflogen und befinden sich dort bebrütete Nester, sind auch die zulässigen Pflegeschnitte sofort einzustellen. Grundsätzlich unterliegen dem ganzjährigen Schutz Bäume mit Greifvogelnestern. Darüber hinaus sind die Vorschriften zum Schutz der Lebensstätten der besonders geschützten Tierarten zu beachten.

In begründeten Einzelfällen kann auch während der Schonzeit das Roden und Abschneiden erlaubt werden. Ein formloser Antrag per E-Mail kann an das Ressort Umweltschutz gestellt werden (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik).

Bei Zweifeln und Fragen wenden sich die Betroffenen an die Stadt, Ressort Umweltschutz, Tel: 563-5533; 563-4172).

Wer dagegen die gesetzliche Regelung verstößt und angezeigt wird, wird mit einem Bußgeld bestraft, das je nach Schwere des angerichteten Schadens zwischen 50 und 5.000 € beträgt.

25.02.2013
 

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