"Es lebe die Freiheit": Kemna-Gedenktag

Das Denkmal, das an das KZ erinnert
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Mit dem Kemna-Gedenktag endet am Samstag, 6. Juli, die Veranstaltungsreihe "Es lebe die Freiheit", die seit Januar diesen Jahres zur Erinnerung an den Widerstand junger Menschen im Nationalsozialismus und als Impuls für gegenwärtiges und künftiges Verhalten gegen Diskriminierung , Gewalt und Rechtsextremismus in Wuppertal stattfand.

Bei dem Gedenktag wird daran erinnert, dass das KZ Kemna vor 80 Jahren als eines der ersten eingerichtet wurde.

Um 12 Uhr beginnt am 6. Juli die Veranstaltung mit einem Bühnenprogramm auf dem Geschwister-Scholl-Platz. Die Eröffnung übernimmt Oberbürgermeister Peter Jung. Bis 14.15 Uhr gibt es dann ein Bühnenprogramm mit Rockgruppen und Theater.

Um 14.15 Uhr geht es gemeinsam zum Bahnhof Barmen, von wo die Teilnehmer mit dem Schienenbus zum Mahnmal Kemna fahren. Ab 15.45 Uhr findet dort die Gedenkveranstaltung mit einer Lesung, Reden und der Kranzniederlegung statt. Die Veranstaltung endet mit der Rückfahrt per Schienenbus um 17.15 Uhr.

Organisiert wird der Gedenktag vom Jugendring Wuppertal und der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz, unterstützt von weiteren Partnern.

Die Veranstaltungsreihe "Es lebe die Freiheit" beinhaltete insgesamt 30, meist sehr gut besuchte Veranstaltungen. Besonders gut angenommen wurden die Eröffnungsveranstaltung am 27.Januar in der Gemarker Kirche, die Ausstellung "Es lebe die Freiheit" im Haus der Jugend Barmen, die von vielen Schulklassen besucht wurde, der Kongress in der Gesamtschule Barmen zum Thema "Freiheit - ein nicht nur historisches Thema" mit 30 Workshops und über 500 Teilnehmern, die Veranstaltung mit Werner Lochner "Ein Leben für Gerechtigkeit" beim Jugendring Wuppertal oder das Solidaritätskonzert am 15. Juni. an der Alten Kirche Wupperfeld mit Bands aus Remscheid, Solingen und Wuppertal.

01.07.2013
 

Jugendring