Keiner ist unmusikalisch: Von SingPause bis Musical

Kammermusik-Trio, von links: Simon Slawig (Cello), Leonard Siebler (Piano), David Slawig (Violine)
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Kammermusik-Trio, von links: Simon Slawig (Cello), Leonard Siebler (Piano), David Slawig (Violine)
Beim Sport unterscheidet man zwischen Breiten- und Spitzensport und ähnlich ist es bei der Musik: Die Bergische Musikschule deckt das gesamte Spektrum von Breitenförderung bis hin zu Spitzentalenten ab. "Unmusikalisch ist keiner, daher ist es besonders wichtig, die Musikalität in jedem Menschen zu entdecken und bestmöglich zu fördern", sagt Renate Schlomski, die Leiterin der Bergischen Musikschule. Im vielfältigen Programm gibt es Klassiker und auch immer wieder Neues:

SingPause

Auf Wunsch vieler Grundschulen wurde mit Unterstützung der Jackstädt-Stiftung die musikalische Breitenförderung um die "SingPause" erweitert. Das Unterrichtsmodell stammt aus Düsseldorf und ist inzwischen an zwei Grundschulen in Wuppertal etabliert. Sechs weitere wünschen sich dieses Unterrichtsangebot. Dabei können alle Kinder der jeweiligen Schule kostenlos an der Stimmschulung teilnehmen. Angeleitet werden sie von ausgebildeten Sängern, die vormittags zweimal wöchentlich für jeweils 20 Minuten in die Schulklassen kommen. Singend erarbeiten Singleiter und Kinder musikalische Grundkenntnisse, sowie ein breites, internationales Liederrepertoire. Für dieses Projekt werden Sponsoren gesucht.

Plakat "ausgereizt"
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Ensemblearbeit

Das neue Musical "ausgereizt" feiert am Freitag, 12. Juli, 20.00 Uhr im Haus der Jugend Barmen Premiere.

Die zweijährlichen Musicals gehören zu den Highlights der Bergischen Musikschule. Das Musical-Ensemble entwickelt zu aktuellen Themen eigene Stücke. "ausgereizt" wird zusammen mit dem Kinder- und Jugendtheater und dem Haus der Jugend Barmen produziert. Vor eineinhalb Jahren begannen Jugendliche und junge Erwachsene des Musical-Ensembles gemeinsam mit Studierenden der Musikhochschule ein neues Musical zu schreiben. Aus ersten Ideen zum Thema "Rebellion" entwickelten sie eine eigene Story, die an einer Schule spielt: Dr. Wolfgang Schiller ist Leiter des Goethe-Gymnasiums und will sein Internat ganz weit nach vorne bringen. Um den Wettbewerb "Deutschlands beste Schule" zu gewinnen, geht er sehr weit - zu weit?

Die Gesamtleitung hat zum sechsten Mal Sarah Semke, Regie führt Romina Jugel, die musikalische Leitung haben Robert Boden und Ulrich Wewelsiep.

 

Karten gibt es über www.wuppertal-live.de . Nach der Premiere am Freitag folgen noch Aufführungen am Samstag, 13. Juli, und Sonntag, 14. Juli, jeweils um 20 Uhr.

Gitarrenduo: Vladimir Suschevici (links) und Maximilian Bräutigam (rechts)
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Gitarrenduo: Vladimir Suschevici (links) und Maximilian Bräutigam (rechts)

Jugend musiziert

Der bundesweite Wettbewerb "Jugend musiziert" feierte in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Es ist eine alte Tradition für junge Künstler. Nachdem 44 Wuppertaler Talente nach hervorragenden Ergebnissen im Regionalwettbewerb am Landeswettbewerb in Bonn teilgenommen hatten, qualifizierten sich dort einige für den Bundeswettbewerb in Bayern.

"Hinter diesen tollen Ergebnissen steckt viel Arbeit, großes pädagogisches Können der betreuenden Instrumentallehrer, sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen", erklärt Renate Schlomski.

Die diesjährigen Bundespreisträger aus Wuppertal sind:
Vladimir Suschevici mit Maximilian Bräutigam (Velbert),  Gitarrenduo
Simon Slawig, Cello solo
Simon Slawig, David Slawig, Leonard Siebler, Klavierkammermusik
Sophia Hilger, Viola

Aber eben nicht nur für Spitzentalente ist Bergische Musikschule da. "Unmusikalisch ist keiner", ist sich Renate Schlomski sicher. "Unser Angebot steht jedem offen, der an einer musikalischen Ausbildung interessiert ist, unabhängig von Alter und Vorbildung."

08.07.2013
 

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