Spatenstich: Technologiezentrum wächst weiter

Geschäftsführer Dr. Martin Hebler, Aufsichtsratsvorsitzender Rüdiger Theis,
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Der erste Spatenstich ist getan, die Umbauten für das nunmehr fünfte Haus des Wuppertaler Technologiezentrum (W-tec) können beginnen. Eine Erfolgsgeschichte wird somit fortgeschrieben, ab April2014 stehen in dem ehemaligen Kasernengebäude weitere 5.500 Quadratmeter für Start-Ups und Technologieunternehmen bereit.

Wuppertal hat eines der größten und erfolgreichsten Technologiezentren Deutschlands. Derzeit sind es 173 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, die hier ihren Standort haben. 32 Gesellschafter sind von dem Erfolgsmodell genauso überzeugt, wie die 29 Mitglieder des Fördervereins, die zudem ein starkes Netzwerk bilden, das den Mietern des W-tec zur Verfügung steht.

 

Nachdem Haus 4 nach nur zwei Jahren im März komplett vermietet war, ist der Zeitpunkt für eine Erweiterung optimal gewählt. Zum April 2014 sollen mit Haus 5 weitere 5.500 Quadratmeter zur gewerblichen Nutzung bereitstehen. "Schon jetzt haben wir eine Liste von Unternehmen, die sich hier einmieten wollen", berichtet W-tec-Geschäftsführer Dr. Martin Hebler. Insgesamt verfügt das W-tec dann über knapp 20.000 Quadratmeter Raum für gute Unternehmensideen.

 

Am vergangenen Freitag, 31. Mai, wurde der erste Spatenstich mit einer kleinen Feier begangen. Mit dabei auch Oberbürgermeister Peter Jung, der sich sichtlich über die Erweiterung freute und die Umnutzung des ehemaligen Kasernengebäudes auf Wuppertals Südhöhen lobte. Das fünfte, welches jetzt zu einem perfekten Raumangebot für Start-Ups mit sehr guter Autoanbindung entwickelt wird.

 

Auch für die Gesellschafter und Förderer war dies ein freudiger Anlass: "In der Politik wird manchmal nur der Sinn einer Maßnahme diskutiert und es wird vergessen, was es kostet und wer es bezahlen soll. In der Wirtschaft stehen dagegen zu oft die Zahlen im Vordergrund und der Sinn geht verloren, wie man am Beispiel mancher Geschäfte der Finanzbranche sehen kann. Im W-tec ist beides vereint: Die Ansiedlung von Existenzgründer und Technologiefirmen macht Sinn und die Zahlen stimmen, es kostet den Steuerzahler kein Geld", so formulierte Rüdiger Theis, Aufsichtsratsvorsitzender des W-tec, das Erfolgskonzept.

05.06.2013
 
 

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