Zoogastronomie: Stelzen und Terrasse sorgen für Überblick

Skizze der geplanten Zoo-Gastronomie mit einem Kubus auf einer Stelzenkonstruktion
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Ein Kubus auf Stelzen mit ganz viel Glas: So soll die neue Gastronomie im Zoo aussehen. Im Auftrag des Gebäudemanagements haben Wuppertaler Architekten eine innovative Hülle für ein Zoo-Restaurant entworfen.

Von der neuen Gastronomie sollen die Zoo-Gäste direkt auf die Elefanten und die neue gemeinsame Anlage für die Bären und Wölfe schauen können. Erklärtes Ziel beim Neubau des Restaurants ist es, dass die Besucher sich beim Essen weiterhin mitten im Geschehen befinden und eine Blickverbindung zu den Tieren haben. Daher auch die Nähe zu den Elefanten, die sich meistens draußen an der frischen Luft aufhalten.

 

Der einstöckige Bau schwebt durch eine Stelzenkonstruktion als eine Art Hochsitz über dem Gelände. Der Restaurantbereich öffnet sich durch große Fensterfronten und einer überdachten Balkonanlage zur Afrikanischen Elefantenanlage. Von der barrierefrei be-gehbaren Dachterrasse ist ein Rundumblick auf Elefanten-, Affen- und Wolfsanlage möglich.

 

Rund um das Gebäude spendet der imposante alte Baumbestand Schatten und schafft eine naturnahe Atmosphäre. Der Erhalt der alten Baumbestände ist neben der Modellierung der Außenterrassen auf dem hängigen Gelände eine der wichtigsten Herausforderungen an die Architekten. Momentan geht das Gebäudemanagement davon aus, dass die Außenterrassen aufgrund des engen Kostenrahmens in mehreren Zeitperioden mit Drittmitteln entstehen werden.

 

Das Restaurantgebäude trägt dem Konzept "Der grüne Zoo" Rechnung: Es wird unter umweltverträglichen, kosten- und energiesparenden Gesichtspunkten erstellt. Das Gebäude wird aus einer Holzrahmenkonstruktion bestehen und somit eine kurze Bauzeit garantieren. Das Restaurant, in dem 80 bis 100 Personen gleichzeitig Platz finden werden, wird voraussichtlich im Sommer 2014 eröffnet.

18.06.2013
 
 

Zoo

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