Zwei Zusatzvorstellungen für den Fliegenden Holländer

Szene aus der Inszenierung "Der fliegende Holländer" im Wuppertaler Opernhaus
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Sie gilt als Wagners romantischste Oper: Der fliegende Holländer. Wegen der großen Nachfrage gibt es nun zwei Zusatzvorstellungen im Juli im Opernhaus.
Am 19. Juli wird die Titelfigur ab 19.30 Uhr wieder um ihre Erlösung kämpfen, am 21. Juli beginnt die Vorstellung um 18 Uhr.

Zum Inhalt:

Zwei Menschen im verzweifelten Wartezustand, hungrig nach glücklichem Ausgang aus ihrem Leid, entschlossen, alles aufs Spiel zu setzen, sogar ihr Leben. Seit langem schon fährt der Holländer mit seiner untoten Mannschaft zur See, verzweifelt seinen Tod herbeiwünschend, denn es ist ihm verboten zu sterben, hat er doch Gott und Natur verflucht. Er weiß, dass nur die Treue einer Frau ihn retten kann. Diese Frau wird Senta sein. Sie lebt mit Kapitän Daland, ihrem Vater, und arbeitet mit den anderen jungen Frauen des Dorfes an ihrer Aussteuer. Der Mann, den sie liebt, ist zunächst noch eine Figur aus einem Lied, aus der Ballade vom fliegenden Holländer; und als sie es singt, scheint es, als ob die Kraft der Musik diese Figur lebendig werden lässt. Als sie sich sehen, erkennen sie sich. So übermenschlich groß aber die Anziehungskraft zwischen den beiden ist, so nah scheint ihr Scheitern, als der Jäger Erik Anspruch auf Senta erhebt: sie habe ihm die Treue geschworen "bis in den Tod". Das ist jedoch gegen die Bedingung, die der Holländer gestellt hat. Senta beweist ihm das Gegenteil: sie stürzt sich ins Meer. Und der Holländer ist erlöst.

Es singen und spielen:

Kay Stiefermann, Michael Tews, Allison Oakes, Johan Weigel, Miriam Ritter/Joselyn Rechter, Christian Sturm Statisterie, Opern- und Extrachor der Wuppertaler Bühnen, Sinfonieorchester Wuppertal.
19.06.2013
 
 

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