Bürgerbeteiligung startet am Montag

Ein Ortseingangsschild auf dem "Wuppertal - macht was anders" steht
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Mit dem Wissen um die eigene Vergangenheit selbstbewusst die Zukunft in Angriff nehmen: Das möchte die Stadt unter Mithilfe von Bürgern und Experten im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms Wuppertal 2025. Das Motto im Prozess der Leitlinien-Entwicklung heißt "Wuppertal - macht was anders".

Unter diesem Motto haben Anfang Mai vier Gruppen ihre Arbeit aufgenommen. Sie entwickeln Ideen zu den Themen Bewegung & Begegnung, Kultur, Wirtschaft und Wohnen. Ziel ist es, gemeinsam einen strategischen Entwicklungsprozess anzustoßen, der Wuppertals Entwicklung bis 2025 beschreibt. In den Arbeitsgruppen werden Projekte benannt, die bis 2025 umgesetzt werden und die Lebensqualität in der Stadt weiter steigern sollen.

Jetzt sind die Bürger gefragt: Ab Montag, 24. Juni, wird unter www.wuppertal.de eine Online-Plattform gestartet, auf der die Bürger ihre Beiträge und Ideen benennen können. Auch in dieser Ideen-Börse sollen Projekte für Wuppertal benannt werden.

Die Ideen sowohl der Arbeitsgruppen als auch der Bürger werden bis zum 15. Juli gesammelt und in einer Übersicht zusammen gefasst. Im Herbst soll dann der Entwurf eines Handlungsprogramms stehen und öffentlich diskutiert werden. Der Rat soll dann in seiner Dezember-Sitzung über die Leitlinien der Stadtentwicklung 2025 entscheiden.

Oberbürgermeister Peter Jung betonte, es sei überaus positiv, dass die Stadt nach jahrelanger Spar-Diskussion jetzt eine Diskussion über ihre Zukunft führen könne. Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig sagte, der Erfolg des Strategie-Prozesses stehe und falle mit den erarbeiteten Projekten und bat ausdrücklich um rege Beteiligung bei der Ideen-Suche. Bürger, die nicht die Online-Plattform nutzen möchten, können Beiträge und Projekt-Ideen auch schriftlich und per Post an die Stadt senden.

20.06.2013