Gesellschaft für das Von der Heydt-Museum gegründet

Die Unterzeichner von links nach rechts: Dr. Johannes Slawig, Heinz-Olof Brennscheidt,Frank Bergmann, Peter Jung, Dr. Gerhard Finckh, Dr. Joachim Schmidt-Hermesdorf, Rolf Peter Rosenthal, Matthias Nocke
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Die dauerhafte Unterstützung des Von der Heydt-Museums leistet von nun an eine gemeinnützige GmbH, die von der Stadt, der Brennscheidt-Stiftung, der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung und dem Kunst- und Museumsverein (KMV) getragen wird.

Am Montag, 4. März, unterzeichneten die beteiligten Kooperationspartner den Vertrag, der die jeweiligen Rechte und Pflichten der Partner regelt. "Es ist ein großartiges Werk", lobte Oberbürgermeister Peter Jung der Vertrag.

 

In dem Vertrag verpflichtet sich die Stadt, das Museum als städtische Einrichtung weiter zu führen, dem Museum entsprechende Räume zur Verfügung zu stellen und die anfallenden Gebäudekosten zu übernehmen sowie einen Mindeststandard von 19 Vollzeitstellen zu gewährleisten.

 

Im Gegenzug ermöglicht es die gemeinnützige GmbH dauerhaft und planbar, den hohen Aufwand auch für überregional beachtete Ausstellungen finanziell und personell stemmen zu können. Der dafür nötige Etat bewege sich in einem siebenstelligen Bereich. "Große Ausstellungen brauchen finanzielle Sicherheit, um frühzeitig und langfristig planen zu können", so Museumsdirektor Dr. Gerhard Finckh, der sich freute, den Vertrag endlich unterzeichnen zu können. "Dieser Vertrag ist ein regelrechtes Wundermittel für unsere Planungen". Bereits jetzt seien die ersten Stellen durch die GmbH besetzt.

 

Oberbürgermeister Peter Jung dankte ausdrücklich den Stiftungen und dem KMV. "Ohne dieses besondere Engagement stünde das Von der Heydt-Museum nicht so exzellent da", betonte der Oberbürgermeister.

04.03.2013
 
 
Das Logo des Museums: ein Torbogen und der Schriftzug des Museums

Das Von der Heydt-Museum