Neue Effizienz wird An-Institut der Bergischen Uni

Von links nach rechts: Professor Norbert Hüttenhölscher, Andreas Feicht, Jochen Stiebel, Professor Markus Zdrallek und Professor Lambert T. Koch (Foto: Pressestelle der Bergischen Universität Wuppertal).
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Die Neue Effizienz (Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz) - ein Zusammenschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen des Bergischen Städtedreiecks - wurde im Sommer 2012 gegründet, um die Ressourceneffizienz in der Region nachhaltig zu verbessern. Für eine noch intensivere Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität erhielt die Neue Effizienz nun den Status als An-Institut.

Am Mittwoch, 29. Mai, haben Uni-Rektor Professor Lambert T. Koch, Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der Wuppertaler Stadtwerke und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Neuen Effizienz, sowie Professor Norbert Hüttenhölscher, Gründungsgeschäftsführer der Neuen Effizienz, einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet.

 

Die wissenschaftliche Leitung des An-Instituts wird Professor Markus Zdrallek übernehmen. Er ist Leiter des Lehr- und Forschungslehrstuhls für elektrische Energieversorgung der Bergischen Universität.

 

"Wir sind sehr froh, dass wir mit Professor Zdrallek einen ausgewiesenen Fachmann der Energiewende für die wissenschaftliche Begleitung der Neuen Effizienz gewinnen konnten. Er war viele Jahre in der Energiewirtschaft tätig - solche Praxiserfahrung kommt gerade den Bergischen Unternehmen sehr zugute" betonte Rektor Koch.

 

"Das ist für die bisherige Arbeit der Neuen Effizienz eine hohe Anerkennung und bedeutet einen enormen Imagegewinn auch für alle Gesellschafter. Die Stellung des Bergischen Städtedreiecks als Vorreiter und Zentrum der Ressourceneffizienz in NRW und Deutschland wird damit deutlich unterstrichen" beschrieb Stadtwerke-Leiter Feicht die Auswirkungen des Statuses eines An-Instituts.

 

Professor Zdrallek hat bereits klare Zielsetzungen für sein neues Tätigkeitsfeld: "Die Aufgaben der wissenschaftlichen Leitung der Neuen Effizienz liegen vornehmlich in der weiteren Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Außerdem werde ich versuchen, noch mehr Kolleginnen und Kollegen an der Universität für Projekte im Bergischen Städtedreieck zu begeistern."

 

Gleichzeitig soll es einen Wechsel der Geschäftsführung der Neuen Effizienz geben. Gründungsgeschäftsführer Hüttenhölscher wird nach einer rund einjährigen Einführungsphase sein Amt weitergeben. "Es war immer vorgesehen, dass Professor Hüttenhölscher nur in der Startphase die Geschäftsführung übernimmt. Die Gesellschafter haben sich nun auf Jochen Stiebel als operativen Geschäftsführer geeinigt, den sie gemeinsam ihren jeweiligen Gremien vorschlagen werden" so Feicht.

 

"Jochen Stiebel hat in der Gründungsphase die Neue Effizienz maßgeblich mitgeprägt. Professor Zdrallek und er stellen aus unserer Sicht ein erfolgsversprechendes Team für die Zukunft der Gesellschaft dar", skizziert Feicht die weitere Entwicklung der Neuen Effizienz.

29.05.2013
 
 
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Die Neue Effizienz hat sich zum Ziel gesetzt, die Ressourceneffizienz im Bergischen Städtedreieck überdurchschnittlich zu verbessern.
So sollen die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region und ihrer Unternehmen gestärkt werden.