Kommt nicht in die Tüte: Gegen häusliche Gewalt

Die Aktions-Brötchentüte mit Aufschrift
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Am Montag, 25. November, werden 15.000 Brötchen in besonderen Tüten verteilt: Unter dem Motto "Gewalt kommt nicht in die Tüte" beteiligt sich Wuppertal am Aktionstag gegen häusliche Gewalt.

Gemeinsam mit der Bäcker-Innung Wuppertal, den Unternehmerfrauen im Handwerk, dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt, dem Frauennetz, Unterstützerinnen der Aktion One Billion Rising und der Gleichstellungsstelle der Stadt werden am Montag, 25. November, 15.000 Brötchen in besonderen Tüten verteilt: Unter dem Motto "Gewalt kommt nicht in die Tüte" beteiligt sich Wuppertal am Aktionstag gegen häusliche Gewalt.

Durch die Zusammenarbeit der Fachfrauen mit der Bäcker-Innung Wuppertal und den Unternehmerfrauen im Handwerk wird eine große Verbreitung von Informationen zu Hilfsangeboten möglich.

Am Aktionstag werden Brötchen ausschließlich in den Bäckertüten mit dem Aufdruck "Gewalt kommt nicht in die Tüte" verkauft.

1.000 Tüten mit den von den Bäckermeistern gesponserten Brötchen werden durch das Bündnis an zentralen Haltpunkten des Schwebebahnexpresses verteilt.

Folgende Betriebe nehmen teil:
Bäckerei Fischer GmbH
Bäckerei Hans-Friedrich Ibing
Bäckerei Thomas Kinnet
Bäckerei Thomas Röder
Bäckerei von den Steinen und Polick
Bäckerei Hans Dieter Stollenwerk
Bäckerei Bernd Wiggershaus.

Zum Hintergrund der Aktion erläutert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Roswitha Bocklage: "Häusliche Gewalt ist eine der häufigstn Ursachen von Verletzungen bei Frauen und Kindern. Häusliche Gewalt ist unabhängig vom Einkommen, dem Alter und der Religionszugehörigkeit. In 80 Prozent aller Fälle sind bei häuslicher Gewalt Frauen die Opfer und Männer die Täter. Dennoch richtet sich diese Aktion gegen jegliche Form häuslicher Gewalt, auch gegen die an Kindern und Männern. Die Aktion soll sensibilisieren, dass Gewalt alle angeht und Gewalt keine Lösung ist."

21.11.2013
 
 

Aktionstag

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