Wuppertaler Ausbildungsbörse 2013

v.l.: Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal, Kreishandwerksmeister Arnd Krüger, Oberbürgermeister Peter Jung
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v.l.: Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal, Kreishandwerksmeister Arnd Krüger, Oberbürgermeister Peter Jung
Zum 23. Mal treffen am 10. Oktober 2013 junge Menschen auf bergische Ausbildungsbetriebe. Was vor über zwanzig Jahren ehrenamtlich begann, ist heute zu einem wichtigen Bestandteil der Wuppertaler Wirtschaft geworden - und in Zeiten des demografischen Wandels für viele Beteiligten eine besondere Chance. In diesem Jahr haben sich erstmals unter dem Dach der Kommunalen Koordinierung die Wirtschaftsförderung, das Jobcenter und die Arbeitsagentur zusammengetan und die Organisation von den kaufmännischen Berufskollegs übernommen.
Dabei steht die Kontinuität gegenüber den Vorjahren im Vordergrund. Auch 2013 werden rund 90 Unternehmen in der Historischen Stadthalle Wuppertal auf rund 3.500 Besucherinnen und Besucher treffen. Diese finden auf der Börse alle großen Firmen der Region, Kammern, Innungen und Verbände, die Ausbildungsvermittlung des Jobcenters, die Agentur für Arbeit und alle Wuppertaler Berufskollegs. Vertreten sind auch die Bergische Universität und verschiedene Weiterbildungseinrichtungen.

Angebot und Nachfrage zusammen bringen

Unter dem Motto "Auf dich kommt es an!" knüpfen die neuen Organisatoren an die bereits bestehende hohe Akzeptanz der Ausbildungsbörse bei den Unternehmen an und rücken den Einzelnen weiter in den Vordergrund. Die Jugendlichen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bzw. Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten die Gelegenheit zum individuellen Kontakt mit Unternehmen der Region. Diese nutzen wiederum die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Aus- und Weiterbildungsangebote, um für den dringend benötigten Nachwuchs zu sorgen. "Zwar suchen in Wuppertal mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz, als Stellen angeboten werden. Gleichzeitig bleiben aber viele Ausbildungsplätze lange unbesetzt. Die Ausbildungsbörse trägt dazu bei, Angebot und Nachfrage besser zusammenzubringen", so Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal.

Wichtiger Baustein für das neue Übergangssystem Schule Beruf

"Wir drei Partner bringen für die Organisation dieser Veranstaltung unterschiedliche Kompetenzen und Stärken ein, die sich gegenseitig ergänzen. Dadurch wissen wir gleichermaßen, welche Anforderungen Unternehmen und Ausbildungssuchende an eine solche Veranstaltung haben", so Dr. Andreas Kletzander, Vorstandsmitglied des Jobcenters.

 

Ziel der neuen Ausrichter ist es nicht nur, das Erfolgsformat Ausbildungsbörse auf dem gewohnt hohen Niveau fortzuführen. sondern auch weiterzuentwickeln: "Durch unsere engen Kontakte zu Wirtschaft, Verbänden und anderen Institutionen sollen künftig auch neue Impulse und Ideen in die Ausbildungsbörse einfließen. Denn schließlich ist diese Veranstaltung auch ein wichtiger Baustein des neuen Übergangssystems Schule Beruf", blickt Rolf Volmerig, Vorstand der Wirtschaftsförderung Wuppertal, in die Zukunft.

07.10.2013
 
 
Plakat

Wuppertaler Ausbildungsbörse

10. Oktober, 9 bis 14.30 Uhr
Historische Stadthalle Wuppertal