Mit dem O-Bus bis zum Zug: Bahnhofsvorplatz wird umgebaut

Grafische Zeichnung, wie der Vohwinkler Bahnhofsvorplatz und die Bussteige nach dem Umbau aussehen sollen.
+
Planungen, Abstimmungen, Finanzierung - lang hat es gedauert, doch nun kann es los gehen: Der von vielen Vohwinklern - aber auch Solingern - gewünschte Umbau des Bahnhofsvorplatzes Vohwinkel und dadurch möglichen Verlängerung der O-Bus-Linie 683 beginnt.
Arbeiten gerade noch die Wuppertaler Stadtwerke am Kanalnetz, wird der Platz in diesen Tagen komplett gesperrt werden als auch äußeres Zeichen für den Baustart.

Am Montag, 14. Oktober, haben Oberbürgermeister Peter Jung und Vertreter der Stadtwerke, der Bahn, der Lokalpolitik, der privaten und öffentlichen Fördergeber sowie Gäste aus Solingen die Baustelle offiziell eröffnet. "Nun stehen die Signale auf Grün", freute sich OB Jung und sprach von einem "guten Tag für Vohwinkel".

 

Errichtet werden fünf Bussteige mit Haltemöglichkeiten für sechs Busse. Ein Bussteig ist für die dann verlängerte O-Bus 683, der aus Solingen kommt und zukünftig am Bahnhof Vohwinkel wenden kann. Alle werden barrierefrei sein.

 

Die neuen Plattformen werden mit modernen Anzeigen für die so genannten dynamischen Fahrgastinformationen ausgestattet. Bis auf einen, bei dem es technisch nicht möglich ist, erhalten sie auch einen Wetterschutz zum Unterstellen.

 

Und nicht zuletzt bekommt der Platz eine neue Oberfläche, die den hohen Belastungen durch den Busverkehr gerecht wird. Je nach Schwere und Länge des Winters rechnen die Planer mit einer Fertigstellung im 1. Quartal 2014.

Der Bahnhof in Vohwinkel und der Vorplatz, der nun umgebaut wird.
+

Den Platz stellen die Eigentümer (DB Station&Service, Clees-Gruppe) unentgeltlich zur Verfügung.

 

Der Umbau kostet insgesamt 673.000 Euro, der Anteil der Landesförderung beträgt 556.000 Euro, zum größten Teil aus der ÖPNV-Infrastrukturförderung des Landes NRW. Aber auch WSW mobil, Stadtwerke Solingen und die Clees-Gruppe tragen anteilig zur Finanzierung bei.

 

Die Arbeiten bedeuten Einschränkungen für Nutzer des Nahverkehrs und des Bahnhofs. Die Stadt bittet dafür um Verständnis, auch mit Blick auf die Verbesserungen, von denen nach Bauabschluss alle profitieren werden.

14.10.2013