Benrather Straße wird schwerlasttauglich erneuert

Verkehrsschild Bauarbeiten
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Ab Montag, 9. September, erneuert die Stadt die Fahrbahn und den südlichen Gehweg der Benrather Straße. Geplante Dauer: etwa sechs Wochen. Der Verkehr soll währenddessen meist in beiden Richtungen rollen können. Zeitweise ist eine Baustellenampel erforderlich.

Die Straße erschließt den Wuppertaler Großmarkt und weitere Gewerbebetriebe. Sie ist zu großen Teilen stark geschädigt. Vor allem der Schwerlastverkehr beansprucht den ungenügenden Straßenaufbau sehr.

 

Daher planen die Verantwortlichen vom Ressort Straßen und Verkehr, die gesamte Fahrbahn bis zu einer Tiefe von 50 Zentimetern durch einen tragfähigen und frostsicheren Straßenkörper zu ersetzen. Ebenso Teile der Gehwege und der Bordsteine werden instand gesetzt.

Nach dieser grundhaften Erneuerung kann die Straße für eine lange Zeit auch von Schwerlastern sicher befahren werden.

Neue Aufteilung als Trassenzubringer

In der Benrather Straße befindet sich zudem ein Zugang zur Nordbahntrasse. Mit der nun beginnenden Erneuerung der Fahrbahn kann zusätzlich auch der Straßenraum anders und besser aufgeteilt werden.

 

Darüber freut sich auch Bau- und Umweltdezernent Frank Meyer sehr: "Ich bin froh, dass diese Maßnahmen trotz der dramatischen Unterfinanzierung der Straßenerneuerung möglich wird. Das ist ein wichtiger, wenn auch kleiner Beitrag für die Erhaltung unserer Infrastruktur. Durch die geplante Neuaufteilung wird die Straße zudem ihrer zukünftigen Bedeutung als Zubringer zur Nordbahntrasse gerecht."

Radfahrer auf der Nordbahntrasse
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Geplant ist, den bergwärts geführten Parkstreifen in einer Breite von zwei Metern zu markieren sowie einen Schutzstreifen für Radfahrer anzulegen. Um freie Sicht an der Ein- und Ausfahrt zum dort ansässigen Lebensmitteldiscounter zu gewährleisten, dürfen hier nur PKW parken.

 

In der Gegenrichtung haben die Fachleute einen 2,50 Meter breiten Parkstreifen vorgesehen, um dort LKW-Parken zu ermöglichen - an der Straße liegen zahlreiche Gewerbebetriebe. Der Gehweg auf jener Seite hat eine ausreichende Breite und wird deswegen auch für Radfahrer freigegeben.

 

Da es sich nur um zusätzliche Markierungsarbeiten handelt, ist der Mehraufwand für die Stadt gering. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen 400.000 Euro.

04.09.2013