Wuppertaler Oper bleibt Ensemblebetrieb

Wie angekündigt hat der Aufsichtsrat der Wuppertaler Bühnen am 10. September die künftige personelle Struktur der Oper mit dem designierten Intendanten Toshiyuki Kamioka intensiv diskutiert und beraten.

"Herr Kamioka ist zur Zeit dabei, den Beginn der Spielzeit 2014/15 und die folgenden Jahre künstlerisch zu planen", erklärte Oberbürgermeister Peter Jung als Vorsitzender des Aufsichtsrates nach der Sitzung.

"Es ist sein erklärtes Ziel, trotz der wirtschaftlichen Grenzen, ein möglichst breitgefächertes Opernrepertoire zu pflegen und im Opernhaus zur Aufführung zu bringen. Dabei ist die frühzeitige Verpflichtung des künstlerischen und solistischen Personals von besonderer Bedeutung. In den nächsten Wochen wird neben dem Programm und der Finanzberechnung die Zahl der festen künstlerischen Beschäftigten, aber auch solcher mit Teilspielzeitverträgen und produktionsbezogener Gäste feststehen", betonte Jung.

 

Entgegen dem ersten anderslautenden Eindruck sei eine Abkehr vom Ensemblebetrieb vom neuen Opernintendanten nicht beabsichtigt gewesen. Es sei jedoch das vornehme Recht jeder neuen Intendanz, ein Ensemble nach seinem künstlerischen Konzept zu formen.

 

"Mit der Nichtverlängerung von Engagements ist keinesfalls eine betriebliche Änderung im Sinne einer ausschließlichen Beschäftigung von Gästen beabsichtigt", so Jung.

"Die Theaterpädagogik wird auch in Zukunft engagiert weitergeführt. Die neue Theaterleitung wird sie personell, wie organisatorisch den Spartenprogrammen und künstlerischen Zielen anpassen." Das Programm der künstlerischen Leiter soll im Frühjahr 2014 der Öffentlichkeit präsentiert werden.

11.09.2013
 

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