Ab in den Wald: 700 Viertklässler erkunden die Natur

Förster Martin Kiefer spricht vor einer Gruppe Kindern und zeigt einen Tierknochen
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Mit einer Rekordbeteiligung gehen die diesjährigen Wuppertaler Waldjugendspiele an den Start: Über 700 Kinder aus 31 Schulklassen und 15 Grundschulen werden im "Schreiners Busch" im Gelpetal ihr Wissen über den Wald spielerisch testen und erweitern.

Weil sich diesmal so viele Kinder angemeldet hatten, werden die inzwischen achten Waldjugendspiele einen Tag länger dauern als in den Vorjahren. Vom 17. bis zum 20 September treffen sich die Schüler auf dem Freiluft-Unterrichtsplatz der Station Natur und Umwelt und starten von dort auf eine zwei Kilometer lange Strecke.

Die Viertklässler sollen unter der Anleitung der Förster Martin Kiefer und Jan Frieg und von Mitglie-dern der Waldjugend Aufgaben zum Thema Wald und Natur lösen. Gefragt sind eine gute Beobachtungsgabe, Phantasie und einiges Geschick.

Das Ressort Grünflächen und Forsten ergänzt damit sein Angebot in praktischer Umwelterziehung an der Station Natur und Umwelt. Im Parcours geht es beispielsweise darum, sich im Wald zu orientieren, das Alter von Bäumen zu bestimmen, Baumscheiben abzusägen, es geht um Waldgeräusche und Waldtiere und natürlich das "Fichtenzapfenzielwerfen". Die Aufgaben und Übungen sollen die Kinder dazu anleiten, eigene Erfahrungen und Beobachtungen in der Natur zu machen. Die Kinder lernen auch, dass Abfälle wieder mitgenommen werden müssen, weil sie für Wildtiere eine Gefahr darstellen können.

Unter allen Teilnehmern wird per Verlosung entschieden, welche der teilnehmenden Schulklassen einen Besuch im Düsseldorfer Landtag gewinnt. Die Schüler fahren dann in Begleitung des Försters Martin Kiefer und der Vorsitzenden des Wuppertaler Kreisverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Claudia Schmidt, nach Düsseldorf.

17.09.2013