Bürgerbeteiligung: Chance nutzen, sich einzubringen

ein Bürger steht im Publikum auf
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Die zweite Phase der Bürgerbeteiligung läuft schleppend. "Nach der Öffentlichkeitsarbeit hatte ich mir eine höhere Beteiligung in der zweiten Runde erhofft", zeigte sich auch Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig bei der Bürgerdiskussion in der Elberfelder CityKirche in der vergangenen Woche (Dienstag, 17. September) enttäuscht. Die wiederum war mit rund 50 Interessierten gut besucht und es gab eine lebhafte Diskussion mit dem Stadtdirektor über den Haushaltsplan-Entwurf 2014/15. Vor allem das Großprojekt Döppersberg und die Mehrkosten von 35 Mio. Euro bewegten die Wuppertaler.

Auf der Online-Plattform haushalt.wuppertal.de allerdings sind die Diskussionsbeiträge eher mager. Es gibt kaum Einträge zum Haushaltsplan-Entwurf. Wenig mehr Anmerkungen und Kommentare gibt es zu den Stellungnahmen der Verwaltung zu den Beiträgen aus der ersten Bürgerbeteiligungsrunde.

 

Noch bis zum 7. Oktober können die Wuppertaler über den Haushaltsplan-Entwurf 2014/15 diskutieren und so den Politikern Vorschläge für ihre Beratungen machen. Im Informationsteil der Online-Plattform gibt es eine kurze und knappe Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben und "dicksten Brocken" im Haushalt.

Die Bürger können sich äußern: Ist die Prioritätensetzung mit den Schwerpunkten Bildung (U3- und OGS-Ausbau) und Wirtschaftsförderung richtig? Kommt die Kultur zu kurz? Gibt es andere Einsparvorschläge oder Ausgaben, die kritisch gesehen werden?

"Ich kann nur an die Bürger appellieren, ihre Chance zu nutzen, sich einzubringen", so Stadtdirektor Dr. Slawig.

Am 18. November verabschiedet der Stadtrat dann den Haushalt.
24.09.2013
 

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