Stadtverwaltung fördert Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Frau am Arbeitsplatz mit Familienfoto auf dem Schreibtisch
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Für die Stadt Wuppertal ist es wichtig, ein attraktiver Arbeitgeber für die aktuellen und auch zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein oder zu werden. Für Arbeit-nehmerinnen und Arbeitnehmer ist es wichtig, Beruf und Familie vereinbaren zu können. Dabei wird neben dem Thema Kindererziehung das Thema Pflege von Angehörigen immer wichtiger. Das "Audit berufundfamilie" soll die Grundlage für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bei der Stadtverwaltung Wuppertal werden.

"Wir müssen unsere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger erfüllen. Dazu brauchen wir motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die möglichst unbelastet von privaten Sorgen gut arbeiten können", erläutert Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.

Um dies zu erreichen, hat sich die Verwaltung entschieden, sich am Audit der berufundfamilie Service GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der berufundfamilie Management eG und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, zu beteiligen.

 

Beim Audit durchlaufen die Unternehmen einen vorgegebenen Prozess, an dessen Ende eine Zielvereinbarung steht, die im Falle der Stadtverwaltung Wuppertal vom Verwaltungsvorstand unterschrieben wurde. Damit verpflichtet sich der Arbeitgeber, die festgelegten Ziele und Maßnahmen innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Jährlich muss gegenüber unserer Zertifizierungsstelle ein Bericht über den Fortschritt der Umsetzung abgegeben werden.

 

Zu den mit der Auditorin Ursula Nicola-Hesse konkret vereinbarten Zielen gehören beispielsweise eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit, mobile Arbeitsorte, regelmäßige Mitarbeitergespräche, ein weiterer Ausbau der Kinderbetreuung oder Unterstützungsangebote für die Betreuung von Angehörigen.

In den Prozess wurden die Leitungsebene, Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Personalvertretung einbezogen.

Projektverantwortliche bei der Stadt Wuppertal sind Roswitha Bocklage, Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann, und Ursula Wittenzellner, Organisations- und Projektmanagement.

 

Am 4. Juni wird das Zertifikat in Berlin überreicht. Dr. Johannes Slawig: "Damit ist die Arbeit aber nicht getan, sondern sie fängt erst an. Wir werden jeden Tag beweisen müssen, dass wir die vereinbarten Ziele ernst nehmen und an deren Umsetzung arbeiten."

07.04.2014
 

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