Acasa Dom: Unterstützung und Hilfe für Zuwanderer

Mit Musik wurde Acasa Dom eröffnet, es spielten eine Roma-Band
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Unterstützung und Hilfe sollen Zuwanderer aus Ost- und Südeuropa in Wuppertal jetzt ganz einfach und sozusagen vor der Haustür bekommen: "Acasa Dom" - Zuhause - heißt die neue Beratungsstelle, die jetzt an der Berliner Straße 150 in Oberbarmen eröffnet wurde.

Ziel des Teams ist es, besonders Menschen aus Bulgarien und Rumänien bei ihren ersten Schritten in einem fremden Land zu unterstützen. Die Acasa Dom-Mitarbetier vermitteln Sprachkurse, helfen bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, informieren über Rechte und Pflichten, die Bürger in Deutschland haben und unterstützen die Familien im Alltag. Vorteil der Acasa Dom-Mitarbeiter: Sie sind alle mehrsprachig, können romani oder bulgarisch, polnisch oder ungarisch.

Die neue Anlaufstelle wird mit Landesmitteln in Höhe von 600.000 Euro finanziert. Das Projekt beschreitet neue Wege: Die Zuwanderer müssen nicht alleine den Weg zu den unterschiedlichen Ämtern suchen, sondern finden die Beratungsstelle, die wenig an eine Behörde erinnert, in ihrem ihrem direkten Umfeld. Natürlich werden die Acasa Dom-Mitarbeiter auch zu den Zuwanderer-Familien nach Hause kommen oder sie zu Info-Veranstaltungen einladen und die vielen Kontakte zu anderen sozialen und kirchlichen Einrichtungen und Partnern nutzen. "Wuppertal ist für die Menschen, die hierherkommen, eine Chance", so Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. "Aber die Menschen sind auch eine Chance für uns".

30.04.2014