Kraftakt gelungen: Schulsozialarbeit startet pünktlich

leeres Klassenzimmer mit Tafel, Tischen und Stühlen
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Das war ein Kraftakt: Zuerst fehlte die Finanzierung für die Weiterführung der Schulsozialarbeit. Dann hatte die Stadt die Endlos-Debatte zwischen Bund und Land zunächst im Sinne der Sache durch die Übernahme der Kosten von zwei Millionen Euro für das laufende Jahr zumindest überbrückt.

Doch inzwischen waren zahlreiche Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aufgrund der unsicheren Perspektive von Wuppertals Schulen bereits auf andere Stellen gewechselt.

 

Trotzdem konnten die wichtigen Betreuungs- und Beratungsangebote nach den Ferien mit insgesamt 45 Schulsozialarbeitern an 52 Wuppertaler Schulen pünktlich weitergehen. Alle Schulsozialarbeiter haben am 28. April ihre Arbeit an "ihren" Schulen aufgenommen.

 

Zuvor gab es intensive Koordinierungsarbeit von Verwaltung und Trägern, Hospitationen der Neulinge in den Bezirkssozialdiensten und in den Ferienangeboten des Offenen Ganztags sowie Schulungen.

 

"Wir freuen uns sehr und sagen allen Beteiligten Dank, dass trotz der sehr knappen Zeitschiene die Umsetzung des gemeinsamen Projektes von Schule und Jugendhilfe gelungen ist", erklärten Schuldezernent Matthias Nocke und Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn zu dem Kraftakt. "Nun erwarten wir von Bund und Land endlich eine dauerhafte Lösung zur Sicherung der Schulsozialarbeit."

30.04.2014