Peter Jung wird stellvertretender Präsident

Neben seinen Aufgaben als Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen wird Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung ab 1. Mai das Amt des Stellvertreters des Präsidenten des Deutschen Städtetages übertragen.

Jung folgt in diesem hohen Amt dem Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger, dessen Amtszeit nun endet. Präsident des kommunalen Spitzenverbandes ist aktuell der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.

"Ich konnte von Wuppertal aus über mein Amt als Vorsitzender beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender des NRW-Städtetages und auch im Präsidium des Deutschen Städtetages gemeinsam mit den Oberbürgermeisterkollegen schon einiges für die kommunale Solidargemeinschaft bewegen", freute sich Jung. "Beispiele wie die Übernahme der Kosten der Grundsicherung durch den Bund ab 2014, der Stärkungspakt Stadtfinanzen in NRW oder auch die gerade erreichte Kompromisslösung in der Frage der Inklusionskosten machen deutlich, dass es für die Städte existentiell ist, eine starke parteiübergreifende Lobby gegenüber Bund und Ländern zu haben. Alleine den nordrhein-westfälischen Kommunen fehlen mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr, um das durchschnittliche Investitionsniveau in den westdeutschen Flächenländern zu erreichen. Dies gefährdet unsere Infrastruktur. Eine tragfähige kommunale Finanzausstattung ist Voraussetzung für funktionierende Stadtgesellschaft und ist im Grundgesetz verankert. Daher freue ich mich auf die neue Herausforderung. Eine positive Entwicklung unsere Städte und ihrer Lebensqualität lohnt jeden Einsatz."

Die Wahlzeit von Peter Jung als Stellvertreter des Präsidenten beträgt zwei Jahre.

30.04.2014