Theater am Engelsgarten: Baustelle schreitet voran

Die neue Spielstätte der Wuppertaler Bühnen mit rotem Anbau für Maske, Garderobe und Technik
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Am 27. September ist Eröffnung: Dann wird das neue Theater am Engelsgarten seiner Bestimmung übergeben. Inzwischen ist die Kultur-Baustelle schon weit gediehen.

Das städtische Gebäudemanagement (GMW) und die Wuppertaler Bühnen gehen nach der Errichtung des Anbaus und des gläsernen Entrees mit den Arbeiten im Gebäude auf die Zielgerade.

 

"Ich freue mich schon sehr auf das neue Haus", sagt Oberbürgermeister Peter Jung. "Jetzt haben wir erstmals in der Wuppertaler Theatergeschichte die Gelegenheit, dass die kleine Spielstätte völlig unabhängig vom großen Haus genutzt werden kann." Sein Dank gilt dem Verein der Theaterfreunde, der mit Hilfe von Spenden über 1,5 Millionen Euro für den Umbau aufgebracht hat.

 

Noch ist der Zuschauerraum im Rohbau - aber die 155 bequemen Theatersessel stehen schon bereit.
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350 Quadratmeter wird die neue Spielstätte des Schauspiels haben, 155 Sitzplätze warten ab Ende September auf Kulturfreunde. Das neue Entree, ein gläserner Anbau seitlich der Halle, wird die Theaterbesucher auf 80 Quadratmetern empfangen. Ein ergänzender Anbau an der Stirnseite des Gebäudes bietet auf zwei Etagen Platz für Maske, Umkleide und Garderobe, Nebenflächen und Technik auf 250 Quadratmetern.

 

Pfiffig ist die Technik für ein wohltemperiertes Raumklima: Mit einer natürlichen Klimatisierung über Erdwärme wird das Gebäude im Winter beheizt und im Sommer gekühlt - ganz ohne Klimaanlage. Damit können auch die Betriebskosten der neuen Bühne niedrig gehalten werden.

 

Nun fehlt noch der Innenausbau mit den neuen Theatersesseln und moderner Technik-Ausstattung. Nach gut einem Jahr Bauzeit wird das Theater am Engelsgarten Ende September mit einem Theaterfest und der Premiere "Die schöne Müllerin" eröffnet.

04.08.2014
 
 
Das zukünftige Entree des Theaters - hier noch ohne Verglasung

... und sonst:

Die Bühne misst 11 mal 11 Meter, der Innenraum der kleinen Spielstätte beträgt 30 mal 12 Meter.

Im gläsernen Foyer wird eine Erfrischungstheke die Zuschauer versorgen.

Über den kopfsteingepflasterten Hof wird ein Band aus kleinen, flachen Pflastersteinen verlegt, so dass der Zugang barrierefrei wird.

Vom Parkplatz am Opernhaus über den Hof bis zum Eingang sind zusätzlich Beleuchtungselemente geplant.