Wuppertaler Feuerwehrleute helfen nach Flut in Münster

Feuerwehrfahrzeuge warten auf ihren Einsatz
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50 Zentimeter hoher Wasserstand im Garten, zwei Meter im Keller, in der Reithalle 40 Zentimeter: So sah die Einsatzlage aus, als Feuerwehrleute aus Wuppertal, Remscheid und Solingen in Münster eintrafen. Von dort waren sie angefordert worden, um die Folgen der Flut beseitigen zu helfen.

Knapp 300 Liter Regen pro Quadratmeter waren dort zwei Tage zuvor gefallen, die Stadt war nahezu komplett geflutet. Straßen waren nicht mehr passierbar, Keller, Tiefgaragen und Gärten waren vollgelaufen. Die Feuerwehr vor Ort konnte die Großschadenslage nicht allein bewältigen und rief die Kameraden aus NRW zu Hilfe.

 

Auf Anforderung der Bezirksregierung setzte sich die Bereitschaft V -  vier Löschzüge und ein Logistikzug - in Richtung Münster in Bewegung, 121 Feuerwehrleute waren zu dem Hilfeeinsatz an Bord. In Münster arbeiteten sie 115 Einsatzstellen ab, 20 Mal war ihre tätige Hilfe nötig. Dabei waren sie vor allem damit beschäftigt, Keller und Gärten leer zu pumpen.

 

Insgesamt zehn Stunden waren die Einsatzkräfte in Münster aktiv - von etwa 14 Uhr bis Mitternacht. Erst gegen 2 Uhr trafen die letzten Helfer wieder in Wuppertal ein, wo sie um 9.30 am Tag zuvor gestartet waren.

 

"Das Solidaritätsprinzip hat funktioniert", freut sich Frank Meyer, Bau- und Feuerwehr-Dezernent der Stadt Wuppertal. "Gemeinsam mit den Kameraden aus Remscheid und Solingen konnten etwa 75 Wehrleute aus Wuppertal in Münster wichtige Hilfe leisten. Gerade bei Großschadensereignissen wie diesem bewährt sich die überregionale Zusammenarbeit."

06.08.2014