Leistungsschau und Werbung: Kulturbericht liegt vor

Tänzer des Tanztheaters Pina Bausch im Stück "Victor" auf der Bühne
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Anschaulich und informativ stellt der aktuelle Kulturbericht 2013 vor, was sich im vorigen Jahr im Wuppertaler Kulturleben getan hat.

Er sei "Leistungsschau und Werbung für die Wuppertaler Kultur", sagte Kulturdezernent Matthias Nocke bei der Vorstellung des Kulturberichtes 2013.

Seit 2009 fasst die Kulturverwaltung die Daten und Fakten des Wuppertaler Kulturgeschehens anschaulich und informativ zusammen. Der Bericht soll dem Kulturausschuss eine Grundlage für seine Entscheidungen bieten, er wird dem Ausschuss bei seiner konstituierenden Sitzung vorgelegt.

Das 43 Seiten starke Heft lebt von den Berichten, Fotos und dem Zahlenmaterial aus den einzelnen Kultureinrichtungen und zeigt eine Zusammenfassung über die Leistungen des Wuppertaler Kulturlebens. Im Mittelpunkt stehen dabei das Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch mit dem Format PINA 40 und seine Perspektiven, die Wuppertaler Bühnen, die ihren Spielzeitbericht 13/14 und die Besucherzahlen vorlegen sowie der Zoologische Garten mit seinem Veränderungsprozess in Richtung "Der Grüne Zoo".

So ergänzen sich in dem Bericht nüchterne Zahlen und Beschreibungen dessen, was auf den Bühnen der Stadt zu sehen und zu hören war, welche besonderen Ausstellungen Besucher anlockten oderwelche Angebote die freie Szene den Wuppertalern macht. Der Bericht bilanziert, dass zur Werkschau Pina 40 des Tanztheaters Pina Bausch bei 137 Veranstaltungen an 21 unterschiedlichen Veranstaltungsorten in Wuppertal, Düsseldorf und Essen 56.000 Zuschauer kamen, dass im Opernhaus über 65.700 Besucher zu Gast waren und die Stadthalle 192.995 Gäste bei 485 Veranstaltungen hatte.

Der Bericht legt auch dar, dass im Historischen Zentrum über 250 Führungen mehr als 20.800 Besucher interessierten oder dass die Bergische Musikschule mit ihrer "Singpause" als von Spon-soren gefördertem Projekt erfolgreich ist.

Auch Formate wie der vom Kulturbüro organisierte "Viertelklang", die Barmer Küchenoper oder der Kulturrucksack als Ferien-Format finden sich im Bericht wieder. Die Utopiastadt als neues Forum für einen gesellschaftlichen und kulturellen Diskurs wird im Kulturbericht kurz vorgestellt.

21.08.2014
 

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