Waldjugendspiele: Fichtenzapfenzielwerfen und vieles mehr

Förster Martin Kiefer zeigt Kindern bei früheren Waldjugendspielen ein en Teil eines Tiergebisses.
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Für zehn Wuppertaler Grundschulen mit 468 Schülern aus 19 Schulklassen geht es Anfang September ins Gehölz: Zum bereits neunten Mal starten vom 2. bis 4. September die Wuppertaler Waldjugendspiele.

Die Schüler starten mit wetterfester Kleidung und einem Fragebogen vom Freiluft-Unterrichtsplatz der Station Natur und Umwelt (STNU) an der Jägerhofstraße. Dann geht es auf eine zwei Kilometer lange Strecke durch den Stadtwald "Schreiners Busch" ins Gelpetal. Die Viertklässler sollen dort unter der Anleitung der Förster Martin Kiefer und Jan Frieg sowie Forstmitarbeitern und Mitgliedern der Waldjugend unterschiedliche Aufgaben zum Thema Wald und Natur lösen. Das verlangt neben Beobachtungsgabe und Phantasie auch einiges an Geschick von den Kindern.

 

Das Ressort Grünflächen und Forsten als Ausrichter sieht die Waldjugendspiele als Ergänzung im Angebot praktischer Umwelterziehung an der STNU. Darauf können sich die Schulklassen freuen: Orientierung im Wald, Bestimmung eines Baumalters, Baumscheiben absägen, Waldgeräusche und Waldtiere sowie natürlich "Fichtenzapfenzielwerfen".

 

Die Aufgaben und Übungen sollen die Kinder anleiten, eigene Erfahrungen und Beobachtungen in der Natur zu machen. Sie lernen zum Beispiel auch, dass Abfälle wieder mitgenommen werden müssen. Die stellen für Wildtiere eine Gefahr dar.

 

Die Waldjugendspiele sollen allerdings nicht als Wettkampf verstanden werden. Das Los entscheidet, welche Schulklasse einen Besuch im Düsseldorfer Landtag gewinnt - dann in Begleitung von Förster Martin Kiefer und der Vorsitzenden des Wuppertaler Kreisverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Claudia Schmidt.

29.08.2014