Auch 2015 konstante Gebühren in Wuppertal

Viele Euro-Münzen auf einem Haufen.
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"Die Gebührenbelastungen für die Bürger in Wuppertal wird sich im kommenden Jahr kaum erhöhen." Mit dieser positiven Botschaft zum Jahresende kann Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig aufwarten. Teilweise fahre man sogar eine Nullrunde: Die Abwassergebühren und Trinkwassergebühren können stabil gehalten werden. Die Gebühren für Abfall und Straßenreinigung steigen im nächsten Jahr moderat.

In Zahlen bedeutet das: Die Gebühr für Abfall wird im Durchschnitt um lediglich 0,3 Prozent erhöht. 15 Liter Müll pro Person und Woche kosten ab Januar 65,26 Euro pro Jahr, folglich nur 27 Cent mehr als bisher. Die Gebühr für die Straßenreinigung erhöht sich im Durchschnitt um fünf Prozent. Grund hierfür sind zu geringe Gebühreneinnahmen und Mehrbelastungen aus Vorjahren, die ausgeglichen werden müssen.

Die als Vergleichsgrundlage dienende "Familie Mustermann" mit vier Personen bezahlt für Abfall, Abwasser und Straßenreinigung zusammen 1145,54 Euro Jahresgebühren und somit lediglich 3,78 Euro mehr als 2014. Pro Person sind das 0,94 Euro mehr (0,33 Pro-zent). Unverändert zum Jahr 2014 würden bei der "Familie Mustermann" bei einem durch-schnittlichen Frischwasserverbauch von 200 Kubikmeter pro Jahr noch Verbrauchsgebühren in Höhe von 366,15 Euro für Frischwasser, zuzüglich Zählergebühr und Bereitstellungsgebühr anfallen.

Der Winterdienst finanziert sich seit 2013 über die Grundsteuer B. Sie wurde dafür bereits im vergangenen Jahr von 600 auf 620 Punkte angehoben. Das gesamte Leistungsspektrum bleibt erhalten. Slawig sieht die fast konstante Gebührenhöhe als Erfolg: "Die kostenbewusste Bewirtschaftung macht sich bemerkbar."
Die Grundabgabenbescheide werden wie gewohnt Ende Januar verschickt.

05.12.2014