Gekürzte Landesmittel konnten teilweise kompensiert werden

Zwar hat sich das Jahresergebnis 2013 der Stadt Wuppertal wegen der gekürzten Finanzhilfen des Landes entgegen der Prognose von 33,8 Mio. Euro auf 38,3 Mio. Euro Schulden verschlechtert. "Aber damit haben wir immerhin 6,4 Mio. Euro dieser fehlenden Mittel auffangen können", relativiert Stadtdirektor und Kämmerer Dr. Johannes Slawig die Verschlechterung und sieht die Stadtverwaltung weiterhin auf Konsolidierungskurs.
Auch der Stand der Kassenkredite konnte relativ stabil gehalten werden, wie eine Vorlage für den Finanzausschuss am 18. Februar zeigt. Nachdem die Stadt Wuppertal seit dem Jahr 2010 die Kassenkredite immer ein bisschen zurückfahren konnte, gibt es in 2013 (1,466 Mrd. Euro) wieder einen leichten Anstieg um 8,9 Mio. Euro zum Vorjahr mit 1,457 Mrd. Euro. "Das ist zwar bedauerlich, aber zu verkraften", so der Kämmerer. "Ich bin zuversichtlich, dass wir dank unserer strengen Haushaltsdisziplin den Haushaltsausgleich im Jahr 2017 erreichen."
10.02.2014