Ideen für den Stadtteil: Studenten laden ein

Studierende bei einer Ortsbegehung sehen sich eine Straße an
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20 Studierende des Masterstudienganges Städtebau NRW haben sich mit der Stadtteilentwicklung in Oberbarmen und Wichlinghausen auseinander gesetzt. Jetzt stellen sie ihre Arbeitsergebnisse bei einer öffentlichen Veranstaltung zur Diskussion.

Sie haben sich vor Ort umgesehen, mit den Menschen geredet und Konzepte erarbeitet: Seit Oktober setzen sich 20 Studierende des Masterstudienganges Städtebau NRW mit der Stadtteilentwicklung in Oberbarmen und Wichlinghausen auseinander.

Jetzt stellen sie ihre Arbeitsergebnisse bei einer öffentlichen Veranstaltung zur Diskussion. Termin für die Präsentation der Konzepte und eine anschließende Diskussion ist am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr im Kommunikationszentrum Färberei, Stennert 8. Eingeladen sind alle Interessierten.

Anlass für die Beschäftigung mit Oberbarmen und Wichlinghausen ist die Vorbereitung eines weiteren Förderantrages im Rahmen des Landesprogramms "Soziale Stadt NRW". Aktuell werden eine Reihe von Fördermaßnahmen umgesetzt, die bis zum Jahr 2015 abgeschlossen sein sollen. Für den Zeitraum ab 2016 wird eine Weiterentwicklung des bestehenden Entwicklungskonzeptes mit neuen Inhalten seitens der Stadt Wuppertal vorbereitet.

Mithilfe dieses Programmes soll im dicht besiedelten Wuppertaler Osten die Lebens- und Wohnqualität der Menschen verbessert werden. Das Projekt der Studierenden aus Köln ist ein Baustein des Wuppertaler Programms und wird gemeinsam mit der Stadt und dem Quartiersbüro 422 umgesetzt.

Nachdem die Studierenden im vorigen Jahr eine Woche lang in den Stadtteilen erste Eindrücke gesammelt und in einem Workshop erste Ideen entwickelt hatten, wollen sie jetzt vier inzwischen erarbeitete Konzepte vorstellen. Sie sollen mit den Menschen in Oberbarmen und Wichlinghausen diskutiert und weiter ausgearbeitet werden. Im Frühjahr diesen Jahres soll dann ein neues Entwicklungskonzept für Oberbarmen und Wichlinghausen stehen. Natürlich werden die Studierenden ihre Arbeiten dann auch wieder in Wuppertal und vor Ort vorstellen.

08.01.2014