Langer Tisch: Wetter mies, Stimmung bestens

Junge Besucher des Festes vor einer Bühne
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Das Wetter hätte besser sein dürfen zum 85. Stadtgeburtstag - die Wuppertaler und ihre Gäste ließen sich die Stimmung trotzdem nicht vermiesen und feierten ein fröhliches Straßenfest.

Entlang der Talachse unter der Schwebebahn sorgten Bühnen für einen tollen Musik-Mix, stellten Vereine ihre Schätzchen oder ihr Können aus, saßen Nachbarn in trauter Runde und brutzelten an Grills jede Menge Leckeres für die Besucher.


Bis spät in die Nacht transportierte die Schwebebahn gewohnt zuverlässig die Festgäste von einem Veranstaltungsort zum anderen und zu später Stunde nach Hause, während unter der Schwebebahn ausgelassen gefeiert und flaniert wurde.

Möglich machten das Fest, zu dem rund 250.000 Besucher kamen, die Organisatoren vom Wuppertaler Stadtmarkting, viele Hilfsorganisationen und Freiwillige: "Ich möchte allen, die mit ihrer finanziellen Unterstützung und mit ihrer Arbeit diesen schönen Stadtgeburtstag organisiert und möglich gemacht haben, ganz herzlich danken", sagte Oberbürgermeister Peter Jung nach einem Rundgang über die Festmeile.

An 13 Unfallhilfsstellen waren 16 Erstversorgungsteams und drei Notärzte im Einsatz, zwölf 12 Rettungs- und vier Krankenwagen standen zu Sicherheit bereit, 175 Einsatzkräfte sorgten sich um Gesund- und Sicherheit der Festbesucher. Insgesamt 75 Hilfeleistungen und Beförderungen waren in der langen Geburtstagsnacht nötig.

Auch die Logistik ist beindruckend: Im Vorfeld des Festes wurden 127 Absperrschranken und 115 Baken aufgestellt, leuchteten zur Sicherheit 193 gelbe und 540 rote Lampen, wurden allein 404 Halteverbotsschilder aufgestellt und 1.517 Fußplatten verlegt, damit Kabel und Leitungen keine Stolperfallen wurden.

"Natürlich sind wir froh und stolz darauf, dass alles so gut geklappt hat", so Martin Bang, Chef von Wuppertal Marketing. "Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern unserer AWG und ESW, die nach dem Fest dafür gesorgt haben, dass die Stadt sofort wieder sonntäglich sauber aussah - obwohl bis in die Morgenstunden gefeiert wurde."

01.07.2014