Stadt bekommt Unterstützung bei der Brachflächenentwicklung

Wuppertal gehört zu den ersten Städten und Gemeinden, die in diesem Jahr in den Flächenpool NRW aufgenommen werden. Das Land will damit dafür sorgen, dass in Städten und Gemeinden Brachflächen besser genutzt werden.

Im März hat das Land NRW die Städte und Gemeinden in NRW aufgefordert, sich für das neue Programm Flächenpool NRW zu bewerben. Ziel dieses Programms ist es, innerstädtische Brachflächen wieder zu aktivieren. Wuppertal hat die Chance genutzt und gehört nun zu den ersten Städten und Gemeinden, die in diesem Jahr in den Flächenpool NRW aufgenommen werden.

Das Land setzt bei diesem Programm auf die Mitwirkungsbereitschaft sowohl der Kommunen als auch der Eigentümer. Im Konsens werden Lösungen für Brachflächen erarbeitet. Das Land moderiert den Prozess, ermittelt Kosten, klärt auf.

Die Beteiligten durchlaufen dabei mehrere Phasen: von der Kooperationsvereinbarung über die Vereinbarung von Entwicklungsperspektiven bis zur Einleitung der Reaktiverung.

Frank Meyer, zuständiger Dezernent für die Bereiche Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr und Umwelt, freut sich über die Zusage und die Unterstützung des Landes: "Wir betreiben seit vielen Jahren erfolgreich die Umnutzung von Bahn- und Gewerbebrachen. Die hohe Komplexität der Aufgabe bindet jedoch viel Kraft und Kosten. Deswegen ist uns die Unterstützung des Landes sehr willkommen." Es kommt zudem zu einem günstigen Zeitpunkt: Die Verwaltung erarbeitet derzeit ein neues Handlungsprogramm Brachflächen. Bürger wurden in diesem Zusammenhang aufgefordert, Brachflächen zu melden.

In den kommenden Tagen wird das Land NRW auf die Verwaltung zukommen und weitere Schritte vereinbaren.

11.07.2014