Aufräumarbeiten nach Pfingstgewitter auf vollen Touren

Ein umgestürzter Baum liegt auf einem zerstörten Gartenzaun.
+
Das heftige Gewitter am Pfingstmontag hat zwar Wuppertal nicht so stark getroffen wie die Städte Düsseldorf oder Essen, doch sind auch hier zahlreiche städtische Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen. Die Stadtteile Uellendahl, Katernberg und Vohwinkel weisen die meisten Schäden auf, während der Wuppertaler Osten - bis auf Einzelfälle - wenig betroffen ist.

Neben umgestürzten Bäumen wurden zahlreiche Stromleitungen, Zäune, Gehwege, Straßen, Häuser und Fahrzeuge beschädigt. Personen sind in Wuppertal ja glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.

 

Die Wuppertaler Wälder wurden - anders als bei den Orkanen "Vivian", Wiebke" oder  "Kyrill" - weitgehend verschont, Park- und Gartenanlagen, Straßenbäume, Spielplätze oder Schulhöfe sind jedoch stärker betroffen. Insgesamt müssen mehr als 120 umgestürzte Bäume beseitigt werden, 70 bis 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ressort Grünflächen und Forsten sind für die Aufräumarbeiten im Einsatz.

 

Das Ressort erhält nach wie vor Meldungen zu Ast- und Kronenausbrüchen durch die Bürger, die nach einer Prioritätenliste abgearbeitet werden. Es wird jedoch um Verständnis gebeten, dass die Arbeiten erst nach und nach erledigt werden können. Das Ressort rechnet frühestens in drei bis vier Wochen mit dem Ende der Aufräumarbeiten. Die Wälder sowie Grün- und Parkanlagen können betreten werden, jedoch sollte jeder Bürger sorgfältiger als sonst auf mögliche Gefahren achten.

13.06.2014