Demographischer Wandel: Seniorennetzwerk hilft

Selbst bestimmt alt werden: Das Seniorennetz Ostersbaum unterstützt Senioren am Ostersbaum, damit sie unabhängig von ihrem Einkommen in ihrer Wohnung und in ihrem gewohnten Umfeld selbstbestimmt leben zu können.

Die schon bestehende Zusammenarbeit der Einrichtungen im Stadtteil erhielt im Sommer vorigen Jahres einen offiziellen Rahmen, indem sie sich zum Seniorennetz Ostersbaum zusammenschlossen. Zurzeit sind zwölf Träger beteiligt, weitere sind willkommen.

Im Quartier leben 1.243 Menschen, die über 75 Jahre alt sind. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Seniorennetz den Alleinlebenden und Hochbetagten., die Grundsicherung erhalten und sich in der Regel professionelle Unterstützungsangebote nicht leisten können, sowie die stetig steigende Gruppe der älteren Senioren mit Migrationshintergrund. Mit 9,9 Prozent hat der Stadtbezirk eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Menschen, die Grundsicherung in Anspruch nehmen müssen.

Konkrete Arbeitsergebnisse des Seniorennetzes Ostersbaum: Ein druckfrisch gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeiteter Flyer stellt übersichtlich die vorhandenen vielfältigen Angebote für Senioren im Stadtteil dar. Eine zentrale Telefonnummer und Email-Adresse erleichtert den Senioren und deren Angehörigen den Zugang zu Informationen. Ein Notfallwegweiser für Ersthelfer, aufgehängt an gut sichtbarer Stelle in der eigenen Wohnung, erleichtert Ersthelfern, Sanitätern und Ärzten im Notfall raschen Zugang zu möglicherweise lebensrettenden Informationen.

Im Dezember 2013 fand die erste von allen Einrichtungen gemeinsam veranstaltete Senioren-Adventsfeier statt, an der fast 200 Senioren teilgenommen haben. 

Die Projektkoordination hat das Nachbarschaftsheim Wuppertal übernommen, Tel: 0202 245 19 66, email: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Der Aufbau des Seniorennetzes Ostersbaum wird gefördert von der Stiftung Deutsches Hilfswerk.

24.06.2014