Interaktive Spielfläche für den Döppersberg: Test bestanden

Ein kleines Mädchen inmitten bunter Lichtflecken
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Beim großen Kinder- und Familienfest auf der Hardt gab es jetzt den Praxis-Test: Kinder erkundeten neugierig die von Studierenden der Bergischen Universität entwickelte interaktive Spielfläche.

Erdacht wurde diese von Tom Zimmermann, Spielplatzbeauftragter der Stadt Wuppertal, im Rahmen des Präventionsteams Döppersberg, verbunden mit der Bitte, diese Idee an die Wuppertaler Universität heranzutragen.

Die Studierenden des Fachbereiches Architektur unter Leitung von Prof. Holger Hoffmann und Prof. Dr. Ing. Karl Schwalbenhöfer haben die Spielflächen im Rahmen ihres Studiums gestaltet und gebaut.

Die Idee: Öffentliche Flächen können rund um den Bahnhof von Besuchern innovativ genutzt werden: Lichtflächen reagieren auf die Handlungen der Besucher und laden zum Spielen ein: Bunte Muster oder Blüten erscheinen unter den Schritten, die Fläche wird zum Schachbrett, Informationsfläche oder zum Sternenhimmel. Beim Eurovision Song Contest war die interaktive LED-Technik bereits zu Bewundern und wurde als Kulisse für Sänger und Bands eingesetzt.

Als Spielfläche im öffentlichen Raum ist das Projekt noch kaum erprobt: Mit den für Wuppertal angedachten 100 Quadratmetern Spiel-Fläche wäre die Stadt Vorreiter moderner Platzgestaltung. Jetzt arbeiten die Studierenden weiter an der technischen Entwicklung und das Präventionsteam zum Döppersberg an einer möglichen Platzierung im Bahnhofs-Umfeld. Die ersten Fans hat das Projekt aber längst gewonnen: Die Kinder, die die Zukunfts-Spielfläche schon getestet haben.

25.06.2014