Leichte Entspannung im Meldeamt

Eingang des Meldeamtes mit Tafel
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Leichte Entspannung im Meldeamt: Die Maßnahmen zur Verbesserung der Situation scheinen zu greifen. Trotzdem rät die Verwaltung von einem Besuch am nächsten Freitag dringend ab: Schon ohne Hochsaison sind Brückentage immer mit besonders langen Wartezeiten verbunden, weil viele Bürger diese Tage nutzen möchten.

Zwei ehemalige Mitarbeiter aus anderen Abteilungen verstärken inzwischen das von unvorhersehbar hohem Krankenstand ausgerechnet in der Hauptsaison betroffene Team. Zwei fertige Azubis, die bereits während ihrer Ausbildung die Arbeit der Behörde kennengelernt haben, sind seit ihrer erfolgreichen Prüfung ebenfalls dort eingesetzt. Dazu kommt die Entlastung durch die vorläufig, bis zum Beginn der Schulferien nicht geöffneten Stadtbüros: So können alle Kräfte im Meldeamt zusammengezogen werden. Auch der zusätzliche Pass-Samstag am vergangenen Wochenende brachte Luft: In der Zeit von 9 bis 14 Uhr konnten alleine 300 Termine abgearbeitet werden.

 

Weitere personelle Verstärkung ist angefragt. Und auch der Krankenstand hat sich erfreulicherweise wieder leicht gebessert. Geprüft wird außerdem, ob durch den Einsatz neuerer Technik die Arbeitsvorgänge im Meldeamt beschleunigt werden können.

 

In der Folge konnten am Dienstag, 17. Juni, bis fast zum Mittag Wartemarken ausgegeben werden. Trotzdem sollten alle Wuppertaler, die kurzfristig ein Dokument benötigen, weiterhin morgens früh am Steinweg sein, um auch sicher einen Termin für den Tag zu bekommen.

 

Von einem Besuch am kommenden Freitag rät die Stadtverwaltung allerdings dringend ab: Brückentage sind schon unter normalen Umständen Tage mit außerordentlich hohem Zulauf, weil viele Bürger den oft frei genommenen Tag für ihre Anliegen nutzen. In der Hochsaison dürfte dies nach aller Erfahrung wieder zu besonders langen Wartezeiten führen. Also lieber nächste Woche abwarten.

17.06.2014