Erster Literaturpreis für Konrad H. Roenne

Das Logo der Literatur-Biennale zeigt Schrift auf Jeansstoff
Der Preis der Wuppertaler Literatur Biennale geht an den Autor Konrad H. Roenne. Er erhält den mit 3.000 Euro dotierten Nachwuchsliteraturpreis, der in diesem Jahr erstmals im Vorfeld des Literaturfestes ausgeschrieben wurde.

Roenne erhält den Preis für eine zum Biennale-Thema "unterwegs nach Europa" verfasste Kurzgeschichte.

Beworben hatten sich 85 Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Konrad H. Roenne, geboren 1979, veröffentlicht seit 2004 vereinzelt Prosa, Essays, Artikel in Zeitschriften und Anthologien. 2010 erhielt er das Stipendiat der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung sowie des "Textwerk"-Seminars des Literaturhauses München. Zurzeit arbeitet er an seinem ersten Roman.

Zudem werden lobende Anerkennungen für die Beiträge folgender Autoren ausgesprochen: Anja Kampmann, geboren 1983, aus Deutschland, Bastian Kresser, geboren 1981, aus Österreich, und Daniel Zipfel, geboren 1983, ebenfalls aus Österreich.

Am Sonntag, 18. Mai 2014, um 19 Uhr findet die Preisverleihung im Ausstellungspavillon des Skulpturenpark Waldfrieden statt. Zu diesem Anlass werden die aus Wuppertal stammende Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., und die deutsch-kroatische Schriftstellerin Jagoda Marinić die Eröffnungsreden zum bevorstehenden Literaturfest halten.

Der "Preis der Wuppertaler Literatur Biennale", der durch die Kooperation mit der Kunststiftung NRW möglich wird, soll in Zukunft alle zwei Jahre im Vorfeld der Biennale ausgeschrieben werden. Mit diesem wird das Schaffen jüngerer Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren ausgezeichnet.

Die Wuppertaler Literatur Biennale findet vom 21. bis 31. Mai 2014 unter dem Motto "unterwegs nach Europa" statt. Als Literaturstadt möchte Wuppertal mit dem Festival nicht nur ein breites Publikum einladen und Begeisterung für die Literatur der Gegenwart wecken, sondern zugleich ein europäisches Lebensgefühl ansprechen und stärken: Offenheit, Verschiedenheit und Vielfalt sind prägende Faktoren des literarischen Lebens im gegenwärtigen Europa. Ihrem Thema entsprechend erschließt die Biennale das europäische Geschehen als Prozess, dessen Dynamik die Literaturen Europas beschreiben, kommentieren und mitgestalten.

Veranstaltet wird die Biennale vom Kulturbüro der Stadt Wuppertal gemeinsam mit Literaturverbänden, der Bergischen Universität Wuppertal und dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal.

25.03.2014