Bartholomäusviadukt auf der Nordbahntrasse wird saniert

Ein Schienenbus befährt das Bartholomäusviadukt
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© Wolfgang Bügel
Anfang der Woche wurde von der Stadt Wuppertal der Auftrag für die oberseitige Sanierung des 186 Meter langen Bartholomäusviadukt an eine Borkener Fachfirma vergeben.

"Damit können nach den in den letzten Tagen fertig gestellten Abdichtungsarbeiten im benachbarten rund 150 m langen Wichlinghauser Viadukt, nun auch die Sanierungsarbeiten auf dem zweitlängsten, 1879 erbauten Viadukt der Nordbahntrasse starten", teilt Projektleiter Rainer Widmann mit.

 

Von Juni bis zum Herbst werden die nötigen Abdichtungs- und Sanierungsarbeiten am knapp 200 Meter langen Viadukt ausgeführt. Dabei werden im Wesentlichen die Geländer beidseitig erneuert, rd. 1000 Tonnen Beton eingebracht und abschließend die Brückenfläche mit einer Abdichtung versehen.

 

28 Firmen zeigten sich an der europaweiten Ausschreibung der Sanierungsarbeiten interessiert. Eine bekannte Baufirma aus Borken erhielt schließlich als günstigster Anbieter den Zuschlag. "Mit rund 700.000 Euro war das Angebot das deutlich günstigste", freut sich Beigeordneter Frank Meyer. "Damit wird ein weiteres wichtiges Teilstück der Nordbahntrasse fertiggestellt, damit diese wie geplant bis Ende 2014 durchgehend nutzbar ist".

 

Die Baustellenzufahrt erfolgt vom Heubruch durch den in den letzten Tagen ebenfalls fertig gestellten 84 Meter langen Tunnel Fatloh; eine zusätzliche Zufahrt wurde am Spielplatz Giesenberg bereits im vergangenen Jahr hergestellt. Darüber hinaus wird in den nächsten Tagen noch ein Wendeplatz für Baufahrzeuge an der Andreas-Hofer-Straße errichtet. Hier hat die Stadt Grundstücksflächen von der Bahn angemietet, die an Anlieger als Gartenflächen verpachtet waren. Ebenso hat die Stadt am ehemaligen Bahnhof Heubruch im Bereich Münzstraße Flächen für Lagerung von Schotter angemietet, der aus der Brücke für die Sanierungsarbeiten entnommen werden muss.

14.05.2014
 

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