Erfolgsgeschichte: Gebäudemanagement arbeitet seit 15 Jahren

Das Opernhaus mit der Skulptur von Tony Cragg davor
+
Das Gebäudemanagement der Stadt ist für über 800 Immobilien zuständig und hat in den vergangenen 15 Jahren rund 700 Millionen in die Sanierung und den Neubau von Gebäuden gesteckt.

Eine "wirkliche Erfolgsgeschichte" nannte Oberbürgermeister Peter Jung die Bilanz, die das Gebäudemanagement Wuppertal (GMW) jetzt anlässlich seines 15jährigen Bestehens vorlegte. Diese Erfolgsgeschichte drückt sich in beeindruckenden Zahlen und vielen sichtbaren Veränderungen im Stadtbild aus: Das GMW verwaltet einen Bestand von über 800 Gebäuden, rund 700 Millionen Euro hat das GMW in den vergangenen 15 Jahren bei Sanierung und Neubau städtischer Gebäude umgesetzt, in diesem Jahr sind es allein 56 Millionen Euro, die für die Gebäude aufgewendet werden.

Wichtigste Aufgabe des neu gegründeten GMW war es ab 1999 zunächst, den gesamten Gebäudebestand der Stadt zu erfassen und dessen Zustand zu überprüfen. Ein Schadstoff-Kataster war der nächste Schritt, dann ein Sanierungsprogramm und Strategien für den Erhalt oder den Verkauf städtischer Liegenschaften.

"Inzwischen haben wir abgearbeitet, was gerade in Kindergärten und Schulen in Sachen Brandschutz und energetischer Sanierung notwendig war. Inzwischen können wir uns an vielen Gebäuden der vorbeugenden Instandhaltung widmen", so Dr. Hans-Uwe Flunkert, Leiter des GMW.

Zu den Projekten, die die Arbeit des GMW in der Stadt besonders deutlich sichtbar machen, gehören neben vielen sanierten Schulen und neuen Turnhallen vor allem einige besondere Bauprojekte: Das top-sanierte Schulzentrum Ost ebenso wie die noch im Aufbau befindliche sechste Gesamtschule, die rund-erneuerte Volkshochschule ebenso wie das Dörpfeld-Gymnasium, das als nächstes auf der Renovierungs- und Umbau-Liste steht. Besondere Projekte waren die neue Gastronomie im Zoo, die Sanierung der Oper und der Schwimmoper, der Bau der Bergischen Synagoge oder die Gewächshäuser auf der Hardt und die neue gemeinsame Leitstelle der Feuerwehren Solingen und Wuppertal.

06.11.2014