Komplettsperrung Wuppertaler Bahnstrecken an Wochenenden

Blick auf den Bahnhof Oberbarmen, zu sehen ist ein Zug am linken Bildrand.
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Die Deutsche Bahn setzt ihre umfangreichen Bauarbeiten im Großraum Wuppertal fort. Auch an diesem Wochenende 17. bis 20. Oktober werden alle Streckengleise im Stadtgebiet Wuppertal komplett gesperrt. Fernverkehrszüge (ICE und IC) werden großräumig umgeleitet. Im Regional- und S-Bahn-Verkehr fahren Ersatzbusse.

Fahrplanänderungen

An diesem Wochenende von Freitag, 17. Oktober, ab 22 Uhr durchgehend bis Montag, 20. Oktober, 4 Uhr werden alle Streckengleise rund um Wuppertal komplett gesperrt.


Alle Züge des Fernverkehrs (ICE und IC) werden großräumig umgeleitet. Die Halte in Solingen Hbf, Wuppertal Hbf und Hagen Hbf fallen aus. Zum Teil halten diese Züge zusätzlich in Düsseldorf Hbf.

Betroffen sind auch die nicht von der Deutschen Bahn betriebene Linien. Das sind in Wuppertal die beiden Linien S7 (Remscheid-Wuppertal), die von der Abellio-Rail betrieben wird, sowie die von der Eurobahn betriebene Linie RE13 (Hamm-Düsseldorf-Venlo).


Im Regional- und S-Bahnverkehr kommt es zu folgenden Ausfällen, jeweils in beiden Richtungen:

 

  • Regionalexpresslinie RE 4 (Aachen - Dortmund): Ausfall aller Züge zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Düsseldorf Hbf.
  • Regionalexpresslinie RE 7 (Krefeld - Rheine): Ausfall aller Züge zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Wuppertal-Oberbarmen.
  • Regionalexpresslinie RE 13 (Venlo - Hamm): Ausfall aller Züge zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Düsseldorf Hbf.
  • RB 48 (Bonn-Mehlem - Wuppertal): Ausfall aller Züge zwischen Wuppertal Hbf und Gruiten.
  • S 7 (Wuppertal - Solingen): Ausfall aller Züge zwischen Wuppertal Hbf und Wuppertal-Oberbarmen.
  • S 8 (Hagen - Mönchengladbach): Ausfall aller Züge zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Wuppertal-Oberbarmen.
  • S 9 (Haltern am See - Wuppertal): Ausfall aller Züge zwischen Wuppertal Hbf und Wuppertal-Vohwinkel. In den Nächten 18./19. Oktober und 19./20. Oktober, jeweils zwischen 20.15 Uhr und 1.15 Uhr, fallen die Züge dieser Linie zwischen Velbert-Langenberg und Wuppertal-Vohwinkel/Wuppertal Hbf in beiden Richtungen aus.

Wegen angemeldeter Demonstrationen am Samstag, 18. Oktober, kann es darüber hinaus zu Behinderungen auch im Schienenersatzverkehr (SEV) in Oberbarmen (Berliner Platz) kommen. Je nach Verlauf der Veranstaltung wird eventuell der dortige Busbahnhof komplett gesperrt. Die Haltestellen des Ersatzverkehrs mit Bussen würden dann nach Abstimmung mit den Wuppertaler Stadtwerken verlegt werden.

Zwei Personenzüge im Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen.
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Ersatzverkehr mit Bussen

Für alle ausfallenden Züge des Regional- und S-Bahnverkehrs fahren Busse als Ersatz. Sie fahren als Schienenersatzverkehrslinien mit unterschiedlichen Routen und Haltestellen:

 

  • Wuppertal-Oberbarmen - Wuppertal-Vohwinkel als Ersatz für die RE 7
  • Wuppertal Hbf - Gruiten als Ersatz für die RB 48
  • Wuppertal-Oberbarmen - Düsseldorf Hbf als Ersatz für die RE 4
  • Wuppertal-Oberbarmen - Düsseldorf Hbf als Ersatz für die RE 13 (Schienenersatzverkehr unter anderem als Schnellbus ohne Zwischenhalt)
  • Wuppertal Hbf - Wuppertal-Oberbarmen als Ersatz für die S 7
  • Wuppertal-Oberbarmen - Wuppertal-Vohwinkel als Ersatz für die S 8
  • Wuppertal Hbf - Wuppertal-Vohwinkel als Ersatz für die S 9 mit den Halten an den Stationen in W-Steinbeck, W-Zoo und W-Sonnborn. In den Nächten 18./19. und 19./20. Oktober, zwischen Wuppertal Hbf und Velbert-Langenberg als Ersatz für die S 9.

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes in den Bussen ist je nach Verkehrslage die Mitnahme von Rollstühlen und Kinderwagen unter Umständen eingeschränkt. Eine Fahrradmitnahme in den Bussen des Schienenersatzverkehrs ist nicht möglich.


Die baubedingten Fahrplanänderungen werden nach und nach in den Fahrplanmedien (Reiseauskunft, Internet) einsehbar sein. Die Deutsche Bahn informiert die Reisenden zusätzlich durch Fahrplanaushänge an den Bahnhöfen. Zusätzliches Servicepersonal an den Bahnhöfen Gruiten, Wuppertal Hbf, Wuppertal-Vohwinkel und Düsseldorf Hbf informieren die Reisenden vor Ort.

16.10.2014