Energie für Elektromobilität

Oberbürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Frank Meyer auf den Dienst-Pedelecs der Stadt
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Elektromobilität anwenderfreundlich - das hat sich das Projekt "EmoTal" der Bergischen Universität auf die Fahnen geschrieben. Die Stadt ist Kooperationspartner.

Das im September gestartete Projekt EmoTal entwickelt neue Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität. Das von Dr. Schimanski entwickelte Nutzungsmodell ist Grundlage für die Konzeptionierung und Umsetzung der innovativen Dienstleistungen.

 

Ziel des Projekts ist die Steigerung der Attraktivität und der Verbreitung von elektrischen Autos und Rädern. Seit Jahren fördert die Stadt Wuppertal die Nutzung von Pedelecs und Elektro-PKW durch ihre Dienstfahrzeuge, den Ausbau der Ladeinfrastruktur, den Pedelec-Verleih sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Verkehrsdezernent Frank Meyer erwartet durch die Beteiligung der Stadt an dem Projekt eine erhöhte Akzeptanz und Verbreitung von Elektromobilen.

 

Unter Leitung der Klimaschutzbeauftragten Cordula Brendel untersucht die Stadt die Eignung des Radwegenetzes, der Infrastruktur und der Dienstleistungen. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf Pedelecs und Elektrofahrrädern, die sich für die steigungsreiche Region besonders eignen. So beschäftigen sich die Beteiligten mit der Entwicklung eines E-Fitnessbikes, um neue Zielgruppen für die Nutzung anzusprechen.

 

Langfristiges Ziel der Stadt ist ein flächendeckendes Verkehrsnetz sowie ein vielfältiges Informations- und Leistungsangebot, um Wuppertal als attraktive Fahrradstadt zu etablieren.

 

Im Bereich der Elektromobile liegen die Schwerpunkte des mit 2,1 Millionen geförderten Projekts auf der Entwicklung passgenauer Dienstleistungen in Form von Schulungen oder Zertifizierungen für Reparatur- und Rettungsmaßnahmen sowie von dynamischen Versicherungs-modellen. Für eine Analyse der aktuellen Situation greift das Projekt auf die Erfahrungen der Nutzer von privaten Elektromobilen im Bergischen Land zurück.

 

Die Forschungsgruppe HFE der Bergischen Universität Wuppertal koordiniert das zunächst auf zwei Jahre angesetzte Verbundprojekt. Kooperationspartner sind das Arbeitsgebiet emobil der Bergischen Universität, die RWTH Aachen, die Stadt Wuppertal, der TÜV NORD Bildung und das Maklerhaus Schmitz Horn Treber. Viele weitere Verbände und Einrichtungen unterstützen das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt als Umsetzungspartner.

21.10.2014
 
 

Mitmacher gesucht

EmoTal und der Schirmherr der Initiative W-EMOBIL 100, Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Feicht, laden alle Eletromobilisten zum Start des Projektes ein:
Donnerstag, 30. Oktober, um 18 Uhr in der VillaMedia.