EmoTal lädt zum Mitmachen ein

Besucher der Auftakt-Veranstaltung hören Dr. Schimanski und dem Moderator zu
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Jetzt ist es offiziell: Mehr als 60 Interessierte kamen am Donnerstag, 30. Oktober, zur Auftaktveranstaltung des Verbundprojektes "EmoTal - Nutzerzentrierte Elektromobilität Wuppertal".

Das Projekt, in dem Universität und Stadt mit vielen weiteren Partnern zusammen arbeiten, stellt die Fahrer von Elektromobilen und ihr tatsächlicher Nutzungsalltag in den Fokus. Die Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse der Elektromobilisten sollen eine Grundlage für die Entwicklung praxisorientierter Dienstleistungen.

Ziel des im September gestarteten Projekts ist die Gestaltung neuer Angebote, um so die Attraktivität der Fahrzeugnutzung zu steigern und dadurch die Verbreitung der Elektromobile zu fördern. So entwickelt EmoTaI im Projektverlauf ein E-Fitnessbike, eine Kombination aus Pedelec und sportlichem Trainingsgerät, entwickelt E-Schulungen und Zertifizierungen für Sicherheitsorganisationen und Werkstätten sowie dynamische E-Versicherungen.

Um die geplanten Leistungen optimal an die Bedürfnisse der Fahrer anzupassen, möchte EmoTal möglichst viele Elektromobilisten auffordern sich einzubringen.

Der Verbundkoordinator, Dr. Sigmund Schimanski von der Bergischen Universität Wuppertal, freute sich über die zahlreichen Besucher der Veranstaltung und hofft auf eine zunehmende Beteiligung: "Je mehr Fahrer uns mit ihren Erfahrungen unterstützen, desto besser können wir unsere Leistungen an den alltäglichen Nutzen anpassen". Besonders die gewachsene Anzahl an Elektro-PKW in der Region sieht er als gutes Zeichen: "Die erhöhte Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Wuppertal und Umgebung beweist, dass vor Ort eine hohe Bereitschaft vorhanden ist, die Elektromobilität voranzubringen. Dies schafft eine ideale Basis für praxisnahe Lösungen, die auch überregional anwendbar sind".

Eine Teilnahme am Projekt ist jederzeit über die Internetseite des Verbundprojekts (www.emotal.de ) möglich.

Die Forschungsgruppe Human Factors Engineering der Bergischen Universität Wuppertal koordiniert das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt.

Kooperationspartner sind das Arbeitsgebiet Elektromobilität (emobil) der Bergischen Universität Wuppertal, der Lehrstuhl für Operations Management der RWTH Aachen University, die Stadt Wuppertal, der TÜV NORD Bildung und das Maklerhaus Schmitz Horn Treber. Viele Verbände und Einrichtungen unterstützen das Projekt als Umsetzungspartner: W-EMobil100 Initiative, BEM e.V., ADFC - Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. - Wuppertal/Solingen, VCD - Verkehrsclub Deutschland e.V., Autohaus eylert GmbH, Knut Dickten Fahrradhandel GmbH, WSW - Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Volkswagen AG, Drive-CarSharing GmbH.

31.10.2014
 

Projekt