Neues Profil: Schulpsychologische Beratung stellt sich vor

Die Schulpsychologische Beratung bietet allen "Akteuren im System Schule" - Schüler, Erziehungsberechtigte, Lehrer, Schulleitungen und anderen - Beratung und Unterstützung in vielen Bereichen.

Nicht nur Schüler brauchen manchmal jemanden, mit dem sie reden können. Auch Lehrer und sogar Schulleiter haben Beratungsbedarf. Ihnen allen stehen die acht Frauen und Männer der Schulpsychologischen Beratung der Stadt Wuppertal mit ihren Angeboten zur Verfügung. Die Fachstelle bietet allen "Akteuren im System Schule" - Schüler, Erziehungsberechtigte, Lehrer, Schulleitungen und anderen - Beratung und Unterstützung in vielen Bereichen.

Um Schulen und allen Interessierten die Arbeit der Schulpsychologie noch besser und verständlicher darstellen zu können, hat die Einrichtung nun eine neue Broschüre mit dem Titel "Profil - Schulpsychologische Beratung" herausgegeben. Sie gibt es als gedruckte Version, ist als Datei an alle Kooperationspartner verschickt worden und kann bei der Beratungsstelle angefragt werden. '

Gleichzeitig ist zu Beginn dieses Schuljahres der Internetauftritt freigeschaltet worden, der Einblick in die Arbeit gibt: www.schulpsychologie-wuppertal.de .

In der Schulpsychologie, einem gemischten Dienst aus kommunalen und vom Land beschäftigten Psychologen und Pädagogen, arbeiten acht Beraterinnen und Berater auf knapp sechs Vollzeitstellen. Unterstützt werden sie durch die Projektarbeit einer Sozialarbeiterin aus dem Fachbereich Beratung und Prävention. Die Beratung erfolgt auf der Basis von Freiwilligkeit, Kostenfreiheit, Unabhängigkeit und Neutralität sowie Einhaltung der Schweigepflicht aller Mitarbeiterinnen.

Sie sind zuständig für sämtliche Wuppertaler Schulen und Schulformen.

Angebote für Schüler: Themen der Beratung können sein Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Mobbing, Schulangst, Schulvermeidung, Hochbegabung, Fragen zur Schullaufbahnberatung. Gruppenangebote zu Themen wie beispielsweise "Lernen lernen", "Konzentration", "Mut-Mach-Training", "Hausaufgaben-Elterntraining".

Angebote für Lehrkräfte: Einzelberatung von Lehrkräften zu Fragen beispielsweise der Klassenführung, des Um-gang mit einzelnen auffälligen Schülern (anonym) oder zu aktuellen Themen wie Inklusion. Konfliktberatung, Videocoaching von Lehrkräften, Klassenklima oder die eigene Gesunderhaltung sind weitere mögliche Themen. Gruppenangebote und Fortbildungen wie regelmäßige Coachinggruppen für Lehrkräfte, Team- oder Kollegiumssupervisionen, Entspannungstrainings, Mobbingfortbildungen, Psychodrama- und Theaterpädagogik-Fortbildungen.

Angebote für Schulen: Unterstützung der Schulleitung oder des schulinternen Krisenteams beim Krisenmana-gement in akuten schulischen Krisen, präventive Angebote zum Thema "Umgang mit schulischen Krisen". Auch bei schulischen Veränderungsprozessen kann die Schulpsychologie zur Moderation und Begleitung angefragt werden.

Für einen niederschwelligen Zugang für Schüler, Lehrkräfte und Eltern gibt es eine anonyme Online-Beratung über einen gesicherten Server.

Sie ist sowohl über www.wuppertal.de zu finden als auch über die Homepage der Schulpsychologie.

Aktuelle Angebote: Am 27. November findet die nächste Großveranstaltung für 100 Wuppertaler Lehrkräfte zum Thema "Inklusion im Klassenzimmer" mit hochkarätigen Referenten und Workshop-Leitern statt. Anmeldungen hierzu können noch entgegen genommen werden (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik).

Vor kurzem startete die Ausschreibung für eine neue Coachinggruppe für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I mit dem Thema: "Coaching zu besonderen Herausforderungen durch Inklusion".

02.09.2014