Neuer Kleingartenentwicklungsbericht liegt vor

Gelbe Stiefmütterchen in Großaufnahme
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Wuppertal ist stolz darauf, eine grüne Stadt zu sein. Jetzt hat die Verwaltung einen Kleingarten-Entwicklungsbereicht erstellt, um auch die Bedeutung dieser Anlagen zu würdigen.

Vor nicht allzu langer Zeit ist Wuppertal zur "grünsten Stadt Deutschlands" gekürt worden. Neben Parkanlagen, Wäldern und Wiesen haben die rund 9.200 privaten und kommunalen Kleingärten in 277 Anlagen und auf rund 350 Hektar des Stadtgebietes einen erheblichen Anteil daran. Der letzte Kleingartenentwicklungsplan stammt aus dem Jahr 1985 - Grund genug, die damalige Zielplanung auf den Prüfstand zu stellen.

Der nun vorliegende neue Kleingartenentwicklungsbericht unterstreicht die städtebauliche, die ökologische sowie die soziale und gesundheitliche Bedeutung von Kleingärten. Auf Basis einer umfangreichen Datenrecherche und breiter Unterstützung des Kleingärtnerverbandes wurde der derzeitige Bestand ermittelt, ausgewertet und künftige Handlungsfelder aufgeführt.

Im Ergebnis decken auch in Zukunft die heutigen Flächen für Kleingärten den künftig absehbaren Bedarf. Der Bestand und die Entwicklung der Kleingartenanlagen ist eng an die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Wuppertal gekoppelt. Darüber hinaus zeichnen sich Veränderungen im Kleingartenwesen ab: Neue Nutzungsformen wie Kleingartenparks, eine stärkere Ausprägung als Wochenend- und Erholungsgarten oder alternative Gartenformen werden zu beobachten sein, heißt es in dem Bericht. Der Bericht wird im Ausschuss für Umwelt am 28. April diskutiert und soll mit seinen Handlungsempfehlungen der Stadt als Richtschnur für die weitere Entwicklung dienen.

20.04.2015