Neun Orte - neun Performances: Wuppertaler PerformanceNacht

Bild von einer Performance
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Am 2. Oktober beginnt die Nacht in Wuppertal um 18 Uhr: Dann lädt das Kulturbüro gemeinsam mit Wuppertaler Kunst- und Kulturorten zur vierten PerformanceNacht ein.

Bis Mitternacht gibt es an neun Orten neun Performances zu sehen: Im Forum Sparkasse, in der Galerie Kunstkomplex, im Forum Von der Heydt-Museum, im Ort, im Haus Fahrenkamp, im Neuen Kunstverein, in den Grölle pass:projects, in der Hebebühne und im Atelier Barczat. Zwölf Künstlerinnen und Künstler werden an den Spielorten ganz unterschiedliche Dinge entstehen lassen - ganz im Sinne der Performance, die allen Kunstformen offen steht.


Den Reigen eröffnet die niederländische Künstlerin Guda Koster mit "Living Sculptures". Zeitgleich gehen die "TallBlondLadies" Anna Berndtson und Irina Runge an den Start. Maike Freess, mit ihrer aktuellen Ausstellung auch in der Kunsthalle Barmen präsent, inszeniert im Von der Heydt-Museum eine Selbstprüfung. In eine vierte Dimension entführt Mamoru Iriguchi die Besucher im Ort, Anja Lautermann und Frauke Berg widmen sich dem "Studium: Stadt …".


Mit Sound, Licht und Körper experimentieren Guilleaume Cailleau und Werner Dafeldecker im Haus Fahrenkamp. Chris Dreier kreiert eine interaktive Klangperformance, Wanda Koller lässt Virtuelles und Reales ineinanderfließen. Zwischen Malerei, Installation und Performance bewegt sich Anne Weyler mit ihrem "Swimmingpool".


Die Wuppertaler PerformanceNacht ist ein eintägiges Festival, das alle zwei Jahre im Oktober stattfindet. Initiiert vom Kulturbüro der Stadt Wuppertal richten unterschiedliche kulturelle Orte und Institutionen in einer Nacht verschiedene Performances aus und zeigen damit die künstlerische Bandbreite aktueller Performancekunst. Ein geführter Rundgang zu den Performances startet um 18.30 Uhr, Tipps für Routen finden sich im Veranstaltungsflyer.


Performancekunst sprengte von Anfang an den Rahmen aller bekannten Zuordnungen von Kunst. Sie ist ein undefinierbares Zwitterwesen, erweitert beständig ihre Grenzen - und ist damit eine Kunstgattung wie geschaffen für die Stadt Wuppertal, die sich stets offen gegenüber Neuem und Ungewöhnlichem zeigt. Mit den Happenings der Fluxus-Bewegung und Akteuren wie Wolf Vostell, Joseph Beuys oder Bazon Brock etablierte sich in den 50er und 60er Jahren in Wuppertal eine avantgardistische Kunstszene, die sich bis heute, vor allem in den Bereichen Tanz und Musik, weiter entfaltete.


Unterstützt wird die Wuppertaler Performance Nacht von der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, der Stadtsparkasse Wuppertal, dem NRW-Kultursekretariat, der Firma Knipex und den Wuppertaler Stadtwerken. Der Eintritt ist frei.

25.08.2015
 
 

Infos

Alle Informationen zur PerformanceNacht gibt es